2015

Smarte Autos sollen mit smarten Häusern kommunizieren

Der Automobilverband VDA ist der Initiative EEBus beigetreten, die unterschiedliche Smarthome-Lösungen integrieren will. Künftig sollen auch Autos mit dem Haus oder der Wohnung kommunizieren können. Elektroautos sollen zu fahrenden Energiespeichern im Smart Grid werden.

Die gesamte Pressemitteilung finden sie hier.

Trend-Thema zur IFA 2015: „Vernetzung im Smart Home“

Auf der IFA 2015 in Berlin präsentiert die EEBUS Initiative auf den Ständen von VDE und Worldline konkrete interoperable Lösungen für das vernetzte Smart Home.

Elektronische Geräte verschiedenster Hersteller kommunizieren beim EEBUS-Konzept im Internet of Things technologie- und branchenunabhängig miteinander / Mehr, Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz für den Kunden durch einheitlichen interoperablen Standard der Hersteller von Weißen Ware / Entscheidung über den Standard des IoT: „Entweder demokratisch entwickelt oder durch einen Multi gesetzt“

Top-Thema der heute beginnenden Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ist der abgestimmte Einsatz aller elektronischen Geräte im smarten Haus. Vom Trockner über den Gefrierschrank bis zur Ladestation fürs Elektroauto geht die Vernetzung im Internet der Dinge. Die EEBus Initiative, eine der in diesem Bereich international führenden Zusammenschlüsse marktführender Unternehmen, zeigt auf der IFA konkret wie mit einer technologie- und sektorneutralen Vernetzung schon heute umgesetzt wird, was für viele noch Zukunft ist. Die mehr als 50 Mitglieder aus den Branchen Weiße Ware, Energie, Heizung, Klima, Lüftung, Elektronik, Informationstechnologie (IKT), E-Mobility etc. streben einen gemeinsamen technologie- und sektorübergreifenden Standard an. „Der EEBus Standard schafft eine verbindende Sprache, welche die Barrieren der spezifischen Sektoren und unterschiedliche technische Ansätze überwindet. Das ermöglicht das Zugreifen auf Millionen verschiedener Geräte“, erläutert Dietmar Schneider, Geschäftsführer der Initiative: „Die Tatsache, dass zum Beispiel Services unabhängig von der Gerätetechnologie und spezifischen Bussystemen einzelner Bereiche agieren können eröffnet neue Geschäftsmodelle.“

Im Rahmen der IFA präsentiert die Initiative konkrete Anwendungen auf dem Stand des Mitglieds-Verbandes VDE (TecWatch-Halle 11.1, Stand 9/10; u. a. 5.09., ab 10.45 Uhr). Hier wird unter anderem eine Miele-Waschmaschine über EEBus an die Testmaschine des VDE angeschlossen und aus der Ferne gestartet. Eine Spülmaschine aus dem Hause BSH sowie Gateways von SMA und Diehl Controls, werden ebenfalls mit dem Testsystem verknüpft. Dieses prüft die Geräte auf EEBus-Konformität. Energy Manager in einem Smart Home, wie das ebenfalls gezeigte EEBus fähige SMA-System sind schon heute in der Lage ein solches Startsignal  für EEBus Geräte zu erzeugen, wenn zum Beispiel die Photovoltaikanlage ausreichend Strom produziert. Präsentiert wird am VDE Stand mit BEEGY Solar und dem dazugehörigen Gateway zudem ein EEBus-Produkt. Dieses ist deutschlandweit erhältlich ist und ermöglicht allen Haushalten, zukünftig mit EEBus-Geräten ein intelligentes und kostensparendes Energiemanagement zu betreiben.

Weiterhin kooperiert die EEBus Initiative seit 2014 mit der Partnerallianz Energy@home, welche Branchengrößen wie zum Beispiel Whirlpool, Indesit, Enel etc. zu ihren Mitgliedern zählen kann. Aktuell arbeiten beide Initiativen an der Harmonisierung der Standards. Diese soll Ende 2015 erzielt werden und damit eine größtmögliche Verbreitung in Europa und weltweit ermöglichen. Mehrere Hausgerätehersteller, darunter auch die BSH Hausgeräte GmbH und Whirlpool, arbeiten aktiv an der Harmonisierung als Basis für interoperable Lösungen.

Bei dem Initiativen-Mitglied Worldline, einem international führenden Serviceanbieter für Zahlungsverkehr und Transaktionsdienste (TecWatch-Halle 11.1, Stand 17), präsentiert die EEBus Initiative konkret, wie Serviceanbieter im Internet of Things dank EEBus künftig agieren können. Der gemeinsame Demonstrator zeigt, wie mit dem EEBus als Standard eine Wolf Therme und ein Kostal Wechselrichter über ein Devolo Gateway an die Worldline Cloud angeschlossen werden. Marken- und Technologieunabhängigkeit sind für einen Serviceanbieter die entscheidenden Kriterien um Services für die Milliarden Geräte   im Internet of Things anbieten zu können.

Bis 2020 wird sich die Zahl der Geräte, die weltweit einen Internet-Anschluss haben, fast verzehnfachen – auf bis zu 70 Milliarden. „Und es stellt sich jetzt die entscheidende Frage, auf welcher Norm die Kommunikation der Geräte funktionieren wird. Entweder die Norm werde demokratisch entwickelt und allen Interessenten zur Verfügung gestellt oder faktisch durch ein multinationales Unternehmen gesetzt“. Schneider: „Der freie Zugang aller zur Vernetzungstechnologie und die Mitwirkung bei der Gestaltung ist bereits in der EEBus Satzung fest verankert.“ Alle Unternehmen können in das Vernetzungskonzept integriert werden. Ebenso eingebunden werden bestehende Kommunikationssysteme wie Z-Wave, ZigBee, KNX, EnOcean, BLE, 6LoWPAN, M-Bus etc. Schneider:  „Wir streben an, gemeinsam Geräte zu vernetzen und nicht Akteure vom Markt zu verdrängen“.

Alle genannten Firmen sind EEBus-Mitglieder und arbeiten zusammen aktiv an diesem interoperablen Standard. Zu den Mitgliedern gehören weiterhin beispielsweise ABB, Bosch, Busch-Jaeger,  E.ON, EnBW, Intel, Liebherr, Deutsche Telekom, SMA oder Vaillant (vollständige Liste unter https://www.eebus.org/eebus-initiative-ev/mitglieder/). Für den globalen Erfolg des Standards wurden mehrere Kooperationen mit starken Partnern etabliert: Auf dem amerikanischen Markt mit der führenden Initiative Open Interconnect Consortium OIC: Zu den dort versammelten etwa 80 Unternehmen gehören beispielsweise Branchengrößen wie Samsung, Dell, Acer, Cisco, GE, hp und IBM, Siemens, Vestel. Neben den Partnerschaften mit Energy@home (Italien) und OIC hat die EEBus Initiative auch ein Kooperation mit AGORA, welche in Frankreich führende Smart Home Initiative ist.

Über die EEBUS Initiative e.V.
Die als Verein organisierte EEBus Initiative vernetzt international führende Unternehmen, Verbände und Akteure der Branchen Energie, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft. Als gemeinnützige Organisation treibt die EEBus Initiative die Erstellung und Standardisierung eines technologieneutralen und interoperablen Smart Home Vernetzungskonzeptes aktiv voran. Durch die gebündelte Stärke und Kompetenz wird so ein neuer übergreifender Markt für smarte Konnektivität eröffnet. Die Grundlage der Interoperabilität bildet eine technologieneutrale Informationsverarbeitung inklusive der erforderlichen Datenmodelle. Dies ermöglicht die Einbindung domänenspezifischer Kommunikationstechnologien. Für IP-basierte Kommunikation entwickelt die EEBus Initiative SHIP (Smart Home IP). Darüber hinaus wird die Interaktion der Geräte im Rahmen verschiedener Use Cases definiert. Alle Spezifikationen werden Bestandteil internationaler Smart Grid und Smart Home Standards (hauptsächlich IEC und CENELEC).

1. Plugfest der EEBus Initiative in Offenbach

Gerätevernetzung mit 15 Herstellern verschiedener Branchen bedeutet für das EEBus-Konzept einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum internationalen Smart Home-Standard

In bisher einzigartigen Anwendungen  präsentierten 15 marktführende Unternehmen aus dem Bereich der Haus-Vernetzung zwei Tage lang die Interoperabilität ihrer für den Markteintritt vorgesehenen Produkte. Umgesetzt wurden die Anwendungen im Rahmen des ersten Plugfestes der EEBus Initiative im VDE-Institut in Offenbach. „Die guten Ergebnisse bei der Vernetzung so vieler Teilnehmer unter realistischen Bedingungen zeigt, dass das zugrundeliegende EEBus-Konzept erneut seine Praxis-Tauglichkeit und Effektivität unter Beweis gestellt hat“, sagt Peter Kellendonk. Vorsitzender der EEBus Initiative. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum internationalen Standard im Bereich Smart Home und Smart Grid.“

Die komplette Pressemitteilung als Download (PDF): Hier herunterladen

EEBus Initiative e.V. und Open Interconnect Consortium (OIC) starten strategische Zusammenarbeit

EEBus Initiative e.V. und Open Interconnect Consortium (OIC) starten strategische Zusammenarbeit zur Standardisierung im Internet of Things

Ziel der Kooperation ist die Harmonisierung des EEBus Standards für Smart Grid & Smart Home mit dem OIC Connectivity Framework

Hannover, 17. März 2015 – Zwei international führende Initiativen zur Standardisierung im Internet of Things (IoT) verkünden am heutigen Dienstag auf der CeBIT in Hannover ihre Zusammenarbeit. Die strategische Kooperation zwischen der EEBus Initiative e.V. (EEBus e.V.) und dem Open Interconnect Consortium (OIC) ermöglicht beiden Initiativen, ihre Spezifikations- und Zertifizierungsprogramme erfolgreich weiterzuentwickeln und gemeinsam eine weltweite Interoperabilität elektronischer Geräte zu schaffen. Die Bündelung der Kräfte führt zu benutzerfreundlichen, konnektiven Anwendungen und verhindert, dass  beide Organisationen nebeneinander nach Lösungsansätzen suchen. Das Ergebnis der Kooperation wird die Entwicklung eines umfassenden Marktes im Internet of Things maßgeblich beschleunigen.

Das Vernetzungskonzept EEBus definiert Komplettlösungen für das Smart Grid und das Smart Home mit dem Ziel, für die Verbraucher ein Plus an Energieeffizienz, Umweltschutz, Komfort und Sicherheit zu erreichen – im Bereich der Energieversorgung und bei der Entwicklung von Anwendungen für das Smart Home.

OIC´s Connectivity Framework macht es Softwareentwicklern und Geräteherstellern leichter, den Informationsaustausch elektronischer Geräte im Internet der Dinge über verschiedene Kommunikationswege (e.g. Wi-Fi®, Bluetooth®, Zigbee®, ZWave®, etc…) zu organisieren. Die Vereinbarung bedeutet für OIC und die EEBus Initiative, dass beide Partner-Organisationen gegenseitig auf jeweilige Entwicklungen verweisen, auf die Ergebnisse des Kooperationspartners zugreifen und auf diese Weise die Entwicklung der Vernetzung elektronischer Geräte harmonisieren.

„Diese Partnerschaft ist ein Quantensprung im Bereich der Interoperabilität für das Internet of Things. OIC´s einzigartige Kombination von Standardisierung mit dem zugehörigen Internet of Things Opensource Project ist der richtige Ansatz, um die Rahmenbedingungen für die allgemeine Interoperabilität zu definieren. Die starke Marktpräsenz der EEBus Initiative in Europa sowie  die besondere regionale Stärke von OIC  in Amerika und Asien ergänzen sich hervorragend. Mit dieser Kooperation vereinigen wir faktisch unsere technischen Ansätze und bauen unsere internationale Marktdurchdringung aus, um das gemeinsame Ziel zu erreichen“,  sagt Peter Kellendonk, Vorsitzender der EEBus Initiative.

„Wir freuen uns sehr,  mit der EEBus Initiative insbesondere im Bereich von Smart Home und Smart Grid zusammenzuarbeiten. Wir sind überzeugt, dass unsere beiden Initiativen sich hervorragend ergänzen, um  die Realisierung unsere Vision eines Smart Homes mit intelligenten, interoperablen Geräten deutlich zu beschleunigen“, sagt Imad Sousou, Vizepräsident und Geschäftsführer des Intel Open Source Technology Center und Vizepräsident im Vorstand des OIC.

EEBus hat über 50 Mitglieder darunter ABB, Bosch, E.ON, Miele, SMA, Telekom und Vaillant.  OIC hat ebenfalls über 50 Mitglieder, u.a. Cisco, Dell, GE, Honeywell, Intel, Samsung und Siemens.

 

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Über die EEBUS Initiative e.V.:
Die als Verein organisierte EEBus Initiative vernetzt international führende Unternehmen, Verbände und Akteure der Branchen Energie, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft. Als gemeinnützige Organisation treibt die EEBus Initiative die Erstellung und Standardisierung einer technologieneutralen und interoperablen Smart Home Kommunikationstechnologie aktiv voran. Durch die gebündelte Stärke und Kompetenz wird so ein neuer übergreifender Markt für smarte Konnektivität eröffnet. Die Grundlage der Interoperabilität bildet eine technologieneutrale Informationsverarbeitung inklusive der erforderlichen Datenmodelle. Dies ermöglicht die Einbindung domänenspezifischer Kommunikationstechnologien. Für IP-basierte Kommunikation entwickelt die EEBus Initiative SHIP (Smart Home IP). Darüber hinaus wird die Interaktion der Geräte im Rahmen verschiedener Use Cases definiert.  Alle Spezifikationen werden Bestandteil internationaler Smart Grid und Smart Home Standards (hauptsächlich IEC und CENELEC). Weitere Informationen finden Sie unter www.eebus.org., auch eine aktuelle Mitgliederliste.

Über das Open Interconnect Consortium:
Das Open Interconnect Consortium, eine gemeinützige Organisation, wurde von führenden Technologiefirmen mit dem Ziel gegründet, Anforderungen an die Konnektivität zu definieren und Interoperabilität zwischen den “Milliarden” von Geräten des wachsenden Internet of Things zu ermöglichen. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.openinterconnect.org oder Email info@openinterconnect.org.

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