2017

EEBUS auf der E-World 2018 in Essen: So hilft das Smart Home bei der Energiewende.

Smart ist, wenn das Haus über seinen Bedarf spricht.

  • Energiemanagement mit EEBUS-Kommunikation im Gebäude bietet im Netz flexible Lasten, um Erzeugungs- und Lastspitzen durch erneuerbare Energie auszugleichen
  • Erste praktische Demonstration von „Demand Side Flexibility“ in Deutschland
  • Vernetzung mit Verbrauchern bietet greifbare Vorteile der Smart Meter-Technologie

Ob in Zeiten schwacher Energienachfrage, etwa am Neujahrstag, während der gefürchteten Dunkel-Flaute ohne Wind und Sonnenschein oder angesichts eines absehbaren Booms der Elektromobilität und den damit aufkommenden, neuen Stromverbrauchern: In den Zeiten der Energiewende ist die künftige Stabilität des Stromnetzes ständig Gegenstand von Diskussionen.

 

Die Energiewende braucht mehr Flexibilität

Eines haben diese Phänomene gemeinsam: Um die Wende hin zu erneuerbaren Energieträgern mit ihren variablen Erzeugungsleistungen zu meistern, müssen alle Bereiche der Energiewirtschaft flexibler werden. Das beste Beispiel dafür ist zeitversetztes Laden. Wenn die Ladeeinrichtungen von Elektroautos ihren Stromverbrauch innerhalb des Hauses und im Stromnetz mit anderen großen Verbrauchern abstimmen und zeitversetzt über einen längeren Zeitraum abrufen, dann lassen sich Spitzenlasten verteilen und Netzüberlastungen vermeiden.

 

EEBUS und Partner haben die Lösung für flexible Verbrauchssteuerung

Die EEBUS Initiative und ihre Mitgliedsfirmen stellen auf der Branchenmesse „E-World Water & Energy in Essen vom 6. bis 8. Februar 2017 gemeinsam mit ihren europäischen Partnerorganisationen ESMIG* und Energy@home ihre Kommunikationslösung für die flexible Verbrauchssteuerung erstmals in Deutschland vor.

Mit ihrer „gemeinsamen Sprache für Demand Side Flexibility“ bieten EEBUS, ESMIG und Energy@home die Voraussetzung, dass Stromanbieter und Netzbetreiber variable Lasten ihrer Kunden sicher, anonym und direkt abrufen und zeitlich steuern können. Die vorgestellte Kommunikationslösung funktioniert europaweit, insbesondere auf Basis von Smart Meter Gateways, wie sie in Deutschland ab Frühjahr 2018 nach und nach flächendeckend eingeführt werden. Stromanbieter und Netzbetreiber können auf Basis dieser übergreifenden Vernetzung ihren Kunden in ganz Europa innovative Geschäftsmodelle anbieten.

„Demand Side Flexibility“ mit EEBUS offenbart so erstmals einen greifbaren Vorteil der Smart Meter-Technologie: Das Haus kann damit dem Netz sagen, was es braucht. Und das Netz kann antworten, wann der Verbrauch sich lohnt.

Home Energy Management als Tor zum Smart Grid

Voraussetzung für die flexible Verbrauchssteuerung ist, neben der sicheren Verbindung mit dem Stromnetz, etwa über eine Smart Meter Infrastruktur, die Vernetzung der beteiligten Verbraucher im Haus.

Heizung, E-Auto Ladestation und etwa Hausgeräte verbinden sich dafür mit einem zentralen Home Energy Manager, der gegenüber dem Netz den Energiebedarf des gesamten Hauses repräsentiert. Damit dies im Zusammenspiel mit den zahlreichen proprietären Smart Home-Systemen funktioniert, entwickelt die EEBUS-Initiative mit ihren über 70 Mitgliedsfirmen einen branchen- und herstellerübergreifenden Kommunikationsstandard – die globale Sprache für Energie im Internet of Things.

Die von EEBUS, ESMIG und Energy@home auf der E-World Energy & Water 2018 vorgestellte Kommunikationslösung für „Demand Side Flexibility“ lohnt sich auch finanziell: Laut einer 2017 von Vaasa ETT und Joule Assets veröffentlichten Studie¹ zahlen sich Investitionen in das heimische Energiemanagement und die flexible Verbrauchssteuerung bei einer breiten Einführung der Technologien bereits in weniger als zwei Jahren aus.

Alle Produkte und Lösungen, die EEBUS, Mitgliedsunternehmen und Partner auf der E-World Energy & Water 2018 vorführen, sind entweder bereits auf dem Markt oder im finalen Entwicklungsstadium vor der Markteinführung.

Für einen persönlichen Gesprächstermin mit Vorführung auf der E-World Energy & Water vom 6. bis 8. Februar 2018 wenden Sie sich bitte an die unten angegebenen Pressekontakte.

Social Media Hashtag: #EEBUS

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF-Dokument zum Download

 

¹Studie „Demand Side Flexibility through Smart Homes“  Studie zum Download

 

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Über EEBUS:

Der EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 70 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Die EEBUS Kommunikationsstandards werden in demokratischen Prozessen in den Arbeitsgruppen „Smart Appliances“, „HVAC – digitale Heizung“, „E-Mobility“, „Energiespeicher“ und „Smart Grid“ entwickelt. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich.  Weitere Informationen und die Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

 

Folgen Sie EEBUS auf Twitter: @EEBUS_ORG;   Abonnieren auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/eebus

Informationen zu den Partnerorganisationen von EEBUS finden Sie unter: www.ESMIG.eu , www.energy-home.it

 

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Redaktionsbüro Stehle

Roland M. Stehle

Tel.: +49 (0) 911 3777 900

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EEBUS Initiative e.V.

Steffen Brückner

Tel. +49 (0) 221 47441 220

E-Mail: brueckner@eebus.org

 

Autoindustrie hat mit EEBUS die Lösung gegen E-Mobility Blackouts

  • Studie: Ab 30 Prozent Elektroautos drohen Blackouts, wenn viele Autos zeitgleich laden.
  • Gegen den Tagesschau-Effekt: Flexibles Laden mit EEBUS statt maximalem Netzausbau.
  • EEBUS-Standard für E-Auto Ladetechnik bietet mehr als nur flexibles Laden

 

In der aktuellen Studie „Der E-Mobilitäts Blackout“ rechnen die Analysten der Beratungsfirma Oliver Wyman zusammen mit Forschern der TU München vor, dass die deutschen
Niederspannungsnetze einem kommenden Boom von Elektroautos nicht gewachsen sind. Ab einem Anteil von 30 Prozent Elektroautos sollen diese das örtliche Verteilnetz überlasten und lokale Stromausfälle provozieren, sobald viele Fahrzeuge zur gleichen Zeit geladen werden. Da vor allem Lastspitzen bei gleichzeitigem Laden am Abend zusammen mit anderen häuslichen Aktivitäten solche Lastspitzen im Stromnetz bewirken, sprechen Insider dabei vom „Tagesschau-Effekt“. In den Speckgürteln moderner Großstädte ist ein Anteil von 30 Prozent Elektroautos und damit die Gefahr von Blackouts in fünf bis zehn Jahren absehbar, so die Prognose der Studie.

Um solche Engpässe zu vermeiden, empfehlen die Forscher der TU München, das Stromnetz flexibler zu nutzen: Werden E-Autos nicht zeitgleich, sondern intelligent verteilt über einen längeren Zeitraum geladen, dann könne das Verteilnetz eine Verbreitung von bis 100 Prozent Elektroautos verkraften, – auch ohne massive Ausbauten.

Die EEBUS Initiative, die mit über 70 Mitgliedsfirmen die Weltsprache für Energie im Internet of Things entwickelt, hat für genau diese Anforderung eine technische Lösung. „Gut, dass die Studie eine Prognose für die Folgen des absehbaren E-Mobility-Booms beziffert und Lösungen aufzeigt,,“ sagt Peter Kellendonk, der 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins und ergänzt: „Flexibles Laden funktioniert dank dem EEBUS-Standard für die E-Auto Ladetechnik schon heute. Die Technik dafür kommt nicht erst in fünf bis zehn Jahren auf dem Markt. Sie steht unmittelbar vor der Serieneinführung.“

 

Flexibles Laden beginnt im Hause

Überlastungen durch die E-Auto-Ladetechnik, wie sie die Studie mit lahm gelegten Stadtteilen skizziert, sind schon heute im Kleinen möglich. Heizt etwa eine Wärmepumpe
gerade mit voller Leistung den Warmwasserspeicher auf, und schließt man dann das Elektroauto an die Wallbox in der Garage an, kann der Strom wegen Überlastung ausfallen.

Die Vernetzung mit dem EEBUS-Standard verhindert dies, indem sich alle Energieverbraucher im Hintergrund darüber abstimmen, wer gerade mit höchster Priorität Energie verbrauchen kann.

Insgesamt deckt der EEBUS-Standard für die E-Auto Ladetechnik die folgenden Anwendungsbereiche ab:

  • Effizienz-Steigerung: Möglichst viel selbst erzeugter Strom wird für die E-Auto-
    Ladung eingesetzt.
  • Überlastsicherung: Sind zu viele Verbraucher gleichzeitig an, wird der Ladestrom
    temporär gedrosselt und so eine Überlastung verhindert.
  • Entlastung der öffentlichen Netze (coordinated charging): Der Ladevorgang wird mit
    dem Netzbetreiber abgestimmt. Er kann dabei auf Überlastsignale ebenso reagieren
    wie auf Preisanreize, wenn überschüssige Energie im Stromnetz verfügbar ist.

Die Vernetzung auf Basis von EEBUS deckt somit alle Forderungen der Studie ab und geht noch einen wichtigen Schritt weiter: Neben der E-Auto Ladetechnik vernetzt sie auch alle weiteren großen Verbraucher wie etwa die Heizung oder Hausgeräte. Verbraucher kommunizieren via EEBUS außerdem mit einer Photovoltaikanlage und künftig mit dem
intelligenten Stromnetz. Damit erlaubt EEBUS die maximale Flexibilität im Umgang mit Energie und hilft so besonders effizient dabei, Ausbaumaßnahmen im Netz zu minimieren.

 

Auf dem Weg in die Massenproduktion

An Lösungen für alle energieintensiven Anwendungsbereiche arbeitet die EEBUS Initiative zusammen mit ihren über 70 Mitgliedsfirmen in verschiedenen Arbeitsgruppen wie „Smarte Hausgeräte“, „Digitale Heizung“, „E-Mobility“ und „Smart Grid“.

An der EEBUS-Arbeitsgruppe „E-Mobility“ etwa sind der Branchenverband VDA, viele große Auto- und Ladetechnik-Hersteller sowie führende Marken der Heizungs-, Solar- und Energie-Branche beteiligt. Gemeinsam entwickeln sie offene Vernetzungsprotokolle, mit denen die Sektoren über Hersteller- und Branchengrenzen hinweg kommunizieren.

In zwei Testdurchläufen, so genannten Plugfests, konnten EEBUS-Mitgliedsfirmen aus der Automobilbranche wie Volkswagen, Porsche und Audi sowie Ladetechnik-Anbieter wie
Menneckes das Zusammenspiel der unterschiedlicher Komponenten bereits 2017 erproben. Dabei wurde die Kommunikation mit Heizungen von Vaillant und Viessmann sowie
Energiemanagern etwa von SMA und Hager geprüft und optimiert.

Die Markteinführung vernetzter Ladetechnik und zugehöriger Energiemanager ist für 2019 geplant – also rechtzeitig vor dem vorhersehbaren E-Mobility Boom und drohenden
Blackouts. „Unsere Mitgliedsfirmen, allen voran die deutsche Automobilbranche, bieten rechtzeitig die Technik für flexibles Laden von Elektroautos,“ fasst Johannes Hauck, EEBUS-Vorstandsmitglied und Manager Corporate Strategy and Business Development bei Hager Electro, zusammen. „Nun ist es höchste Zeit, dass Politik und Netzbetreiber die Weichen für den Einsatz der Technik im großen Stil stellen. Dazu gehört, dass sich der Einsatz des flexiblen Ladens für Nutzer auch tatsächlich lohnt.“

 

Offener Standard

Die EEBUS Initiative entwickelt ihre Kommunikationsstandards in demokratischen Prozessen innerhalb der verschiedenen Arbeitsgruppen. Dabei wird branchenübergreifend festgelegt, für welche Anwendungen die Kommunikation über Energie sinnvoll und wichtig ist und welche Daten dafür ausgetauscht werden müssen. Erst dann folgt die technische
Umsetzung.

Eine nach BSI-Standards verschlüsselte Vernetzung zählt ebenso zu den Eckpunkten der EEBUS-Kommunikation wie die technischen Voraussetzungen für sicheren Datenschutz. Alle Kommunikationsprotokolle werden in internationalen Standards festgeschrieben und stehen auch Nichtmitgliedern kostenlos zur Verfügung.

 

Flexibles Laden – vorführbereit auf der E-World in Essen

Fertige Lösungen für die Verbindung von Smart Home und Smart Grid einschließlich flexiblem Laden und variabler Verbrauchssteuerung führt die EEBUS Initiative gemeinsam
mit Partnern und Mitgliedsfirmen vom 6. Bis 8. Februar 2018 auf der Fachmesse E-World in Essen vor. Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand 226 und sehen Sie, wie flexibles,
netzdienliches Laden in der Praxis funktioniert.

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Der EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 70 Mitgliedern – überwiegend führendeeuropäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der
Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.
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E-world 2018 mit EEBUS

Erleben Sie EEBUS auf der E-world energy & water vom 6. bis 8. Februar 2018 in Essen.

Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand 226.

 

 

Vernetzte Geräte leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. EEBUS verbindet sie mit einer herstellerunabhängigen, standardisierten Sprache für Energie im Smart Home und IoT, die fast 70 führende Unternehmen aus den Bereichen vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie gemeinsam entwickeln.

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Folgen Sie uns auf Twitter: @EEBUS_ORG und abonnieren Sie EEBUS-News auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/eebus

Gemeinsamer Erfolg – Jahresrückblick 2017

Liebe Mitglieder, Partner und Freunde der EEBUS Initiative,

sollen Connectivity, vernetzte Geräte, Smart Home & Co einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg bringen, müssen die Marktteilnehmer lernen, sich partnerschaftlich zu vernetzen.

Das ist unsere gemeinsame Mission, genau darum geht es bei der „digitalen Zukunft“: nach links und rechts zu schauen!

Jahrzehnte lang haben wir gelernt, auf unserem eigenen Gebiet immer effizienter und besser zu werden. In Zukunft geht es aber darum, andere Gebiete zu verstehen und mit den Eigenen zu verbinden. Das bedeutet: Zuhören und Verstehen. Und dann überlegen, wie Alle mehr davon haben.

Ich finde, dass wir das im letzten Jahr erfolgreich vorgelebt haben: Firmen verschiedenster Gewerke setzen sich zusammen und erarbeiten, was es bringen kann, wenn Ihre Geräte miteinander kommunizieren. Dabei stellt man etwa fest: Es ist sinnvoll, wenn die Heizung mit dem E-Auto oder der Solaranlage auf dem Dach spricht. Die dazu notwendige Sprache haben wir dann gleich in eine Spezifikation gegossen und standardisiert.

So entstehen ganz neue Geschäftsfelder: vom Hersteller bis zum Handwerker.

Das nennt man dann Digitalisierung.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft möchten wir Sie auch im neuen Jahr genauso mit konkreten Ergebnissen begleiten und wünschen bis dahin geruhsame Festtage.

 

Peter Kellendonk (1. Vorsitzender EEBUS Initiative)

 

Unsere Highlights

 

Wenn das Elektroauto mit der Heizung spricht. Branchenverbände der Automobilindustrie und Heizungsindustrie setzen auf EEBUS.

EEBUS stand 2017 ganz im Zeichen dieser beiden Branchen. Aus gutem Grund: Das Zusammenspiel dieser Sektoren bringt die Energiewende mit voller Wirkung ins Smart Home. Und damit zu uns.

Heizungen mit EEBUS-Schnittstelle sind verfügbar, und beim Plugfest E-Mobility in der gläsernen Manufaktur von Volkswagen kamen bereits erste Serienlösungen für die digitalisierte Ladeinfrastruktur mit EEBUS zum Einsatz.

 

Weiterlesen  zur Digitalen Heizung  zum Plugfest E-Mobility

 

Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit: EEBUS Datenmodell ist internationale Norm und Bestandteil von OCF

Das EEBUS Datenmodell SPINE und die dazugehörige Ontologie ist 2017 internationaler Standard geworden.

  • CENELEC EN 50631 (Household appliances network and grid connectivity)
  • ETSI TS 103 410-1 (SAREF4ENER; Smart Appliances Extension to EU Framework SAREF)

 

Hier finden Sie die veröffentlichten Standards CENELEC ETSI

 

Zudem ist EEBUS die erste 3rd party Organisation, deren Datenmodell bei OCF im amerikanischen open source framework onIoTa integriert wurde. OCF-Applikationen, die energierelevante Use Cases implementieren, können nun mit denselben Mechanismen auf OCF-  wie auch auf EEBUS-Geräte zugreifen.

Damit verfolgen wir konsequent unseren Grundsatz, die Ergebnisse unserer Arbeit international zu standardisieren und allen Kooperationspartnern kostenfrei zur Verfügung zu stellen

 

Lücke zwischen Smart Grid und Smart Home geschlossen: EEBUS Demonstrator auf Roadshow

Ob European Utility Week, ETSI oneM2M Konferenz oder Demand Side Flexibility Conference der EU-Kommission: Zusammen mit Mitgliedsfirmen und Partnern der Organisationen Energy@home und ESMIG wurde das Zusammenspiel vernetzter Geräte mit Smart Metern und dem Smart Grid mittels Demonstrator konkret in der Praxis präsentiert. Dabei kamen ausschließlich Serien- oder seriennahe Geräte zum Einsatz. Demand Side Flexibility ist nun keine Theorie mehr, sondern lässt sich mit EEBUS realisieren. Damit ist eine wichtige Hürde auf dem Weg zur sinnvollen Nutzung variabler Stromtarife genommen.

Der Demonstrator veranschaulicht das Thema Energiemanagement über EEBUS und baut so Hürden in der Anwendung des neuen Standards ab. Die Resonanz war riesig, zahlreiche weitere Mitgliedsfirmen möchten ihre Produkte nun ebenfalls in den Demonstrator integrieren. Wir werden das Thema in 2018 breiter ausstatten und massiv vorantreiben.

So werden wir etwa auf der E- World (6.- 8. Februar 2018) in Essen (Halle 6 Stand 226) mit unserem Demonstrator zeigen, wie Demand Side Flexibility auch mit der durch das BSI regulierten Smart Meter Gateway Infrastruktur funktioniert.

 

Mehr zum Demonstrator

 

Investitionen in EEBUS rechnen sich: Europäische Studie ermittelt Einsparpotentiale durch Demand Side Flexibility

Wasserboiler, Waschmaschinen, Wärmepumpen oder Elektroauto-Ladestationen sind nicht nur große Energieverbraucher. Diese Geräte stellen in ihrer Gesamtheit auch ein riesiges Potential an Lasten dar, die sich über intelligente Stromnetze flexibel nutzen lassen. So kann Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen dann verbraucht werden, wenn dieser im Überfluss im Netz verfügbar ist. Umgekehrt lässt sich der Verbrauch in Zeiten knapper Energiereserven so organisieren, dass weniger zusätzliche Kraftwerke anlaufen müssen. Alle Aspekte dieser Technik sind unter dem Begriff „Demand Side Flexibility“ zusammengefasst.

In einer Studie haben die Energieexperten des finnischen Beratungsunternehmens VaasaETT gemeinsam mit der US-amerikanischen Joule Assets erstmals im Detail untersucht, welche Kosten und Einsparungen die breite Einführung von „Demand Side Flexibility“ bringt.

 

Der Backgrounder zur Studie Studie zum Download

 

Was bleibt noch zum Jahresende zu sagen:

Nicht jede Anwendung bedeutet zu jeder Zeit ein Fortschritt

 

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Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org

Vernetzung von Stromverbrauchern mit dem Smart Grid zahlt sich in weniger als zwei Jahren aus.

  • Investitionen in vernetzte Hausgeräte und Heizungen zahlten sich nach weniger als zwei Jahren aus.

  • „Demand Side Flexibility“ senkt Strompreise in Spitzenzeiten und bringt allen Verbrauchern Ersparnisse.

  • Politik und Netzbetreiber müssen Rahmenbedingungen für flexibles Lastmanagement und Produktangebote im privaten Umfeld schaffen.

 

Wasserboiler, Waschmaschinen, Wärmepumpen oder Elektroauto-Ladestationen sind nicht nur große Energieverbraucher. Diese Geräte stellen in ihrer Gesamtheit auch ein riesiges Potential an Lasten dar, die sich über intelligente Stromnetze flexibel nutzen lassen, etwa um Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen dann zu verbrauchen, wenn dieser im Überfluss im Netz verfügbar ist. Umgekehrt lässt sich der Verbrauch in Zeiten knapper Energiereserven so organisieren, dass weniger zusätzliche Kraftwerke anlaufen müssen. Alle Aspekte dieser Technik sind unter dem Begriff „Demand Side Flexibility“ zusammengefasst.

 

Studie berechnet Einsparpotentiale durch Demand Side Flexibility

In einer Studie vom Frühjahr 2017 haben die Energieexperten des finnischen Beratungsunternehmens VaasaETT gemeinsam mit der US-amerikanischen Joule Assets erstmals im Detail untersucht, welche Kosten und Einsparungen eine breite Einführung von „Demand Side Flexibility“ bringt. Als Basis der Studie diente eine Datenbank mit den realen Lastverläufen und Flexibilitätspotentialen von 930.000 Haushalten weltweit, von denen sich rund 213.000 in Europa befinden. Anhand der Daten berechneten die Experten alle möglichen Einsparpotentiale durch die Smart Home-Vernetzung von Energieverbrauchern im Haushalt.

Die Studie unterscheidet und bewertetet dabei mehrere Anwendungen für die Verbindung
von Smart Home und Smart Grid:

  • „Implicit Demand Response“ (IDR) und „Explicit Demand Response“ (EDR) stehen für die kurzfristige An- oder Abschaltung von Verbrauchern, wenn dies vomStromanbieter über Preisanreize gefördert (IDR) oder vom Verbraucher aktiv angeboten wird (EDR). IDR steht etwa für eine Wärmepumpe, die den Wasserspeicher aufheizt, sobakd der Strom besonders günstig ist. EDR beschreibt beispielsweise eine Waschmaschine, die der Nutzer selbst zum Einschalten innerhalb eines bestimmten Zeitraums per Smart Start-Funktion im Netz bereitstellt.
  • Daneben betrachteten die Forscher den Effekt einer großflächigen Flexibilisierung des Verbrauchs auf die Strompreise. Wenn viele Verbraucher Strom dann nutzen, wenn er im Überfluss zur Verfügung steht, dann sinkt die Nachfrage in Spitzenzeiten – und damit der Strompreis im Großhandel wie auch für Haushalte.
  • Zuletzt flossen Effizienzgewinne durch die Vernetzung von Geräten und Anlagen mit Smart Home-Technik in die Berechnung ein. Dazu zählen etwa Heizungssteuerungen, die den Heizverlauf im Haus an Heizkörpern und in den Wärmeerzeugern abhängig von der An- oder Abwesenheit der Bewohner sowie passend zu den Wettervorhersagen automatisch steuern.

 

Großes Einsparpotential, geringe Kosten

Die Verfasser nahmen ihre Berechnungen für die realen Strommärkte in Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland sowie für ein fiktives europäisches Land mit idealen Marktbedingungen vor. Hier die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland:

  • Durch eine aktive Teilnahme an „Demand Side Flexibility“ (IDR, EDR) kann ein durchschnittlicher Haushalt direkt 24,59 Euro pro Jahr an Stromkosten einsparen.
  • Größere Regelkapazitäten durch „Demand Side Flexibility“ und damit sinkende Strompreise im Großhandel sparen weitere 40,16 Euro pro Haushalt ein. Von diesen Einsparungen profitieren auch Haushalte, die „Demand Side Flexibility“ nicht selbst nutzen.
  • Zusätzlich lässt sich durch die vernetzte Steuerung die Effizienz der Geräte steigern – etwa bei Heizungen oder Boilern. Im Durchschnitt spart dies 62,88 Euro pro Jahr.
  • Insgesamt spart ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland so 127,63 Euro pro Jahr. Je höher der Strombedarf, desto größer wird natürlich die Ersparnis.
  • Die zusätzlichen Kosten für vernetzt steuerbare Geräte beträgt zwischen 160 und 190 Euro, abhängig von der Zahl der steuerbaren Stromverbraucher. Durchschnittswert: 165,30 Euro. Die Investition in „Demand Side Flexibility“ zahlt sich also nach knapp anderthalb Jahren aus.
  • In Frankreich, wo elektrische Heizungen und Boiler weiter verbreitet sind, errechnet die Studie eine Refinanzierung vernetzter Verbraucher in weniger als einem Jahr. In Großbritannien, wo die geringsten Einsparungen errechnet wurden, beträgt sie noch deutlich unter zwei Jahren.

„Demand Side Flexibility“ bietet so die mit Abstand günstigste Möglichkeit, um die Energieeffizienz im Haushalt zu steigern und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Die Investition in PV-Anlagen, Wärmedämmung oder den Austausch von Heizungsanlage und Hausgeräten gegen effizientere Modelle sind ebenfalls sinnvoll, benötigen aber deutlich länger, um sich zrefinanzieren.

Demand Side Flexibility“ mindert zusätzlich die Notwendigkeit des Netzausbaus und spart so weitere Kosten der Energiewende. Diese Effekte wurden von der Studie nicht im Einzelnen berücksichtigt, da sie von vielen andere Faktoren abhängen.

 

Demand Side Flexibility liefert Strom für eine Million E-Golfs

Dass sich die Investition in „Demand Side Flexibility“ auch gesellschaftlich lohnt, zeigen die Ergebnisse der Studie auf nationaler Ebene. Laut der konservativen Modellrechung von VaasaETT und Joule Assets schafft die Einführung in mindestens 30 Prozent aller Haushalte in Deutschland flexible Netzkapazitäten von gut 1.700 Megawatt in Spitzenzeiten. Das entspricht der Erzeugungsleistung von mehr als drei 500 MW Kohlekraftwerken.

Pro Jahr spart die Summe aller Maßnahmen über 3,600 Gigawattstunden elektrischer Energie ein. Das entspricht ungefähr dem jährlichen Strombedarf von einer Million Volkswagen E-Golfs¹. Diese wie auch andere E-Autos bieten künftig noch weitere wertvolle Ressourcen für „Demand Side Flexibility“.

 

EEBUS und Partner liefern die Sprache für „Demand Side Flexibility“

Für „Demand Side Flexibility“ müssen Geräte aus unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen mit einem Energiemanager im Haus sowie mit dem Smart Grid kommunizieren. Die Studie fordert dabei, dass alle Energie-relevanten Geräte im Haushalt künftig mit standardisierten Vernetzungsfunktionen ausgestattet werden.

Der EEBUS-Standards macht dies mit seiner offenen Sprache für Energie im Internet of Things bereits heute möglich. Die Mitgliedsfirmen der EEBUS Initiative bringen immer mehr
Hausgeräte, Heizungsthermen, Wärmepumpen, Energiemanager und künftig E-Auto- Ladestationen auf den Markt, die alle Voraussetzungen an eine umfassende Kommunikation mit dem Smart Grid erfüllen.

In den letzten Wochen präsentierte die EEBUS Initiative zusammen mit ihren Mitgliedsfirmen und Partnern aus den europäischen Organisationen Energy@home und ESMIG das Zusammenspiel vernetzter Geräte mit Smart Metern und dem Smart Grid. Diese fertigen technischen Lösungen für die Kommunikation zwischen Smart Home und Smart Grid wurden unter anderem bei der European Utility Week 2017 in Amsterdam vorgeführt. Auch bei der Demand Side Flexibility Conference der EU-Kommission am 27. bis 29. November zeigten die Organisationen, wie sie gemeinsam die Lücke zwischen Smart Home und Smart Grid schließen und angesichts immer mehr volatilen, regenerativen Erzeugungskapazitäten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Stromnetze bieten können.

 

Politik und Netzbetreiber müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen

Neben den technischen müssen auch politische und marktrelevante Voraussetzungen erfüllt sein, damit „Demand Side Flexibility“ ihre Wirkung entfalten kann. Der lokale Handel mit Verbrauchs- und Netzkapazitäten etwa muss für Endkunden und deren unmittelbaren Lieferanten geöffnet, Netzentgelte dafür abgeschmolzen werden. Hier sind Politik und Netzbetreiber gefordert, bestehende Beschränkungen kurzfristig abzubauen.

Den örtlichen Energieversorgern und Netzbetreibern kommt in der „Demand Side Flexibility“ eine Schlüsselrolle zu. Sind alle Rahmenbedingungen erfüllt, dann können sie ihren Kunden die Vorteile der vernetzten Steuerung in praxisnahen Geschäftsmodellen anbieten. So lässt sich etwa über einen besonders günstigen Stromtarif zusammen mit einer Smart Home-Grundausstattung die Kundenbeziehung verbessern sowie die Investition in vernetzte und effizientere Geräte mit einer nachvollziehbaren Ersparnis bis hin zu einer Energie-Flatrate unterstützen. So können auch Mieter und Wohnungsbesitzer ohne ein eigenes Dach unmittelbar von regenerativ erzeugtem Strom profitieren und ihren Beitrag zur Energiewende beitragen.

¹ Überschlagswert; Annahme: 20.000 km Laufleistung, praktischer Energiebedarf: 18 KWh/100 km  (Theoretischer Wert laut technischer Daten: 12,7 KWh)

 

Den Backgrounder zur Studie  als PDF-Dokument zum Download

 

Die Studie finden Sie hier als PDF-Dokument zum Download

Drei große Europäische Allianzen schließen die Lücke zwischen Smart Grid und Smart Home

Eine gemeinsame Sprache für EU Anforderung „Demand Side Flexibility“ als wichtiger Beitrag zur Energiewende von ESMIG, EEBUS und Energy@home.

 

 

Köln, Brüssel, Amsterdam, 11.10.2017

Während der European Utility Week 2017 vom 3. bis 5. Oktober in Amsterdam präsentierten ESMIG, EEBUS und Energy@home als maßgebliche Herstellerallianzen für Standardisierungen im Bereich der Energieeffizienz ihre Lösung für die Anforderungen der EU an „Demand Side Flexibility“.

 

Demand Side Flexibility“ wird durch die globale Sprache für Energie erst möglich

Der Begriff „Demand Side Flexibility“ steht für die vernetzte Steuerung des elektrischen Verbrauchs, etwa in Heizungen, Haushaltsgeräten, Batterien, Wärmespeichern oder E-Mobilen durch intelligente Stromnetze (Smart Grids). Diese sollen Geräte und Anlagen künftig abhängig von variabel verfügbarer Energie steuern. Die flexible Verbrauchssteuerung wurde von der Europäischen Union (DG-CNECT und DG-ENER) im Zusammenhang mit der Energiewende und der wetterbedingt wechselnden Verfügbarkeit erneuerbarer Energien als notwendige Standardisierung erkannt und eingefordert.

ESMIG ist seit vielen Jahren im Bereich des vernetzten Energiemanagements tätig. Die Herstellerallianz entstand im Bereich des Smart Metering und beschäftigt sich heute vor allem mit politischen und technischen Fragen rund um das Energiemanagement im Haus.

Die EEBUS Initiative und Energy@home arbeiten seit Jahren an der Interoperabilität zwischen Geräten und Systemen im heimischen Energie-Netzwerk. Die beiden Allianzen haben gemeinsam die internationale Sprache für den effizienten Einsatz von Energie etabliert. Mit dem plattformunabhängigen Standard  SPINE, der auch Teil des von der EU initiierten „Smart Appliance Reference Framework“ SAREF 4 ENER ist, können alle Sektoren des Energiemanagements im Haus nahtlos über den effizienten Einsatz von Energie kommunizieren. Zusammen mit Mitgliedsfirmen von ESMIG schließen sie nun die Lücke in der Standardisierung zwischen Smart Grids und dem Energiemanagement im Gebäude.

 

Investition in intelligente Geräte zahlt sich in maximal drei Jahren aus

Eine aktuelle Studie über den Nutzen der flexiblen Verbrauchssteuerung auf Europäischer Ebene[1], die von ESMIG, EEBUS und Energy@home autorisiert wurde, zeigt vielversprechende Effekte auf. Der umfassende Einsatz von vernetzten Hausgeräten in einem offenen und flexiblen Energiemarkt soll Verbrauchern gemäß der Studie immense Kostenvorteile bieten. Unabhängig von den sozialen und wirtschaftlichen Effekten einer effizienten, umweltfreundlicheren Energieversorgung würde sich gemäß der konservativen Modellrechnungen die Investition in vernetzte Geräte – je nach Standort und Land – innerhalb von ein bis drei Jahren amortisieren.

 

Mitglieder von ESMIG, EEBUS und Energy@home arbeiten an Demand Side Flexibility

Für die aktuelle Demonstration haben elf Mitgliedsfirmen der drei Organisationen ein Szenario entwickelt, in dem gewerbliche Anwendungen von Smart Grid-Betreibern und Energie-Dienstleistern, Kommunikationssysteme sowie vernetzte Geräte in Gebäuden nahtlos zusammenarbeiten, um den Energieverbrauch flexibel zu steuern. Mit einer Wärmepumpe, einer E-Mobility-Ladestation, Smart Metern und der zugehörigen Kommunikationstechnik steht die Demonstration für den Anfang des gemeinsamen Weges zur internationalen Sprache, mit der Smart Grids mit Smart Home über „Demand Side Flexibility“ kommunizieren.

Die Demonstration wird stetig weiterentwickelt, etwa indem im nächsten Schritt Geräte auf Basis des Kommunikationsprotokolls Thread eingebunden werden. Dies ist auf den folgenden Events zu sehen :

  • ETSI IoT Week (24. – 26. Oktober 2017, Sophia Antipolis).
  • European Commission Training and Demonstration Centre (27. – 28. November 2017, Brüssel)

 

[1]  Study „Demand Side Flexibility through Smart Homes“ by Joule Assets Europe and VaasaETT, April 2017,

https://www.eebus.org/wp-content/uploads/2017/10/dsf_through_smart_homes_18_08_2017.pdf

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF-Dokument zum Download

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Über ESMIG

ESMIG ist die Europäische Vertretung der Anbieter smarter Energiedienstleistungen. Die Mitglieder liefern Produkte, IT-Technik und Serviceangebote rund um die Erfassung von Strom-, Gas-, Wasser- oder Wärmeverbrauch, die zugehörige Datenübertragung sowie die Sicherung, Visualisierung und/oder das Management von lokalem Energieverbrauch und -Erzeugung. ESMIG setzt sich für einen regulativen Rahmen ein, der die Einführung der innovativen Produkte und Dienstleistungen der Mitgliedsfirmen beschleunigt, die eine fundamentale Bedeutung für die künftigen, vernetzten Europäischen Energie- und Wasserversorgungssysteme haben. Mit der Entwicklung offener Standards für neue Technologien und Services im Energiemanagement leistet ESMIG einen aktiven Beitrag bei der Entwicklung eines wettbewerbsgetriebenen, innovativen Energiemarkes. Weitere Informationen unter www.esmig.eu

Twitter: @ESMIG_EU

 

Über EEBUS:

Der EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich.

Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

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Über Energy@home

Energy@home ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Wohle der Umwelt zum Ziel gesetzt hat, Technologien und Dienste für einen effizienten Energieeinsatz im Haus auf Basis der Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Geräte zu entwickeln. Energy@home verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der das Haus als Ökosystem vernetzter und interagierender Geräte und Systeme sieht. Diese stimmen sich untereinander ab, optimieren so den Energieverbrauch als Ganzes und bieten dem Nutzer eine komfortable und sparsame Haustechnik. Weitere Informationen siehe www.energy-home.it

 

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ESMIG

Georgiana Huiban

Tel: +32 2 206 68 78

E-mail: communications@esmig.eu

 

 

Wenn das Elektroauto mit der Heizung spricht – digitalisierte Ladeinfrastruktur führt nachhaltige E-Mobilität zum Erfolg

  • Der Volkswagen Konzern setzt auf EEBUS.
  • EEBUS-Plugfest E-Mobility in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden.
  • Durch eine intelligente Vernetzung von Elektroautos mit Smart Homes und Smart Buildings ermöglicht die deutsche Automobilindustrie eine erfolgreiche und nachhaltige Elektromobilität.
  • Elektroautos werden häufig zu Hause geladen. Sie müssen dafür ihren Energiebedarf mit anderen Verbrauchern abstimmen. EEBUS liefert eine globale Sprache für die Kommunikation über Branchen- und Herstellergrenzen hinweg.

 

Köln/Dresden, 05.10.17

Ein modernes Wohnhaus kann mit einer Photovoltaikanlage heute deutlich mehr Energie produzieren, als es selbst verbraucht. Gerade die immer zahlreicher werdenden Elektroautos lassen sich mit dem überschüssigen Strom besonders günstig laden. Nicht zuletzt deshalb werden Elektroautos zu über 80 Prozent an privaten Ladestationen aufgeladen.[1]

Vernetzung mit EEBUS vermeidet Konflikte in der Stromversorgung

Der Strombedarf von Elektroautos kann im Haus mit anderen Verbrauchern konkurrieren. Deshalb müssen künftig alle Erzeuger und Verbraucher wie Photovoltaikanlagen, Heizungen, Haushaltsgeräte und eben E-Auto-Ladestationen miteinander vernetzt sein, um Energie in allen Anwendungsbereichen optimal zu nutzen. Die EEBUS Initiative entwickelt die gemeinsame, standardisierte Sprache, die eine Kommunikation über alle Energie-Sektoren hinweg möglich macht.

In der Praxis definieren die EEBUS-Spezifikationen für die E-Mobility drei Kernbereiche, über die Energiemanager und Ladeeinrichtungen kommunizieren:

  • Effizienz-Steigerung – möglichst viel selbst erzeugter Strom wird für die E-Auto-Ladung eingesetzt.
  • Entlastung der öffentlichen Netze: Der Ladevorgang wird mit dem Netzbetreiber abgestimmt.
  • Überlastsicherung: Das E-Auto und seine Ladetechnik berücksichtigen stets das gesamte Haus. Schaltet sich etwa ein Durchlauferhitzer ein, wird der Ladestrom gedrosselt, um eine Überlastung zu verhindern.

Die Vernetzung auf Basis von EEBUS ermöglicht somit einen schnellen Infrastrukturausbau in der Ladetechnik. Die notwendige Leistung von Ladesäulen übersteigt bereits heute in vielen Fällen die verfügbare Kapazität des Stromnetzes. Intelligentes Energiemanagement vermeidet Eingriffe in das Netz, teure Baumaßnahmen könnten eingespart werden.

 

E-Auto Ladetechnik und Energiemanager arbeiten eng zusammen

Der Volkswagen Konzern entwickelt intelligente Ladeeinrichtungen, die via EEBUS mit der übrigen Haustechnik kommunizieren. Beim Plugfest werden diese im Zusammenspiel mit Energiemanagern und Haustechnik-Geräten erprobt. „Zu einem nachhaltigen Elektromobilitätskonzept gehört auch die Einbindung des E-Autos in das Energiemanagement von Gebäuden und Smart Homes. Der Volkswagen Konzern setzt dabei auf EEBUS, um seine Ladetechnik auf möglichst breiter Basis mit der Haustechnik kompatibel zu machen“, sagt Dr. Gunnar Bärwaldt, Konzern-Entwicklungskoordinator Laden im Volkswagen Konzern.

Im heimischen Netzwerk organisiert eine Steuerzentrale, wie etwa die Energiemanagementplattform ennexOS von der SMA Solar Technology AG, die Kommunikation. „Wir binden mit den EEBUS-Spezifikationen über die Sektoren Strom, Wärme und Elektromobilität hinweg alle Energieerzeuger, Verbraucher und Speicher in das System ein und sorgen vollautomatisch und ohne Komfortverlust dafür, dass Energie effizient genutzt wird. So können Haushalte und Unternehmen erheblich Stromkosten sparen“, erklärt Frank Blessing, Senior Business Development Manager Energy Services bei der SMA Solar Technology AG.

Beim EEBUS-Plugfest erproben Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Haustechnik und E-Mobility das Zusammenspiel ihrer Systeme. Dazu zählen neben SMA etwa der Elektro- und Smart Home-Spezialist Hager sowie der Heizungshersteller Viessmann. Vernetzte Lösungen für E-Autos und deren Ladetechnik prüfen neben Experten aus dem Volkswagen Konzern auch die Ladesäulen-Spezialisten von Menneckes.

 

Gemeinsame Entwicklung der offenen Sprache für Energie

Plugfeste zählen zu den letzten Etappen in der Entwicklung des EEBUS-Standards in einem Anwendungsbereich hin zu fertigen Produkten. Zuvor haben die EEBUS-Mitgliedsfirmen in branchenübergreifenden Arbeitsgruppen festgelegt, welche Anwendungsfälle etwa für die effiziente und sichere Zusammenarbeit von E-Auto-Ladeeinrichtungen und der übrigen Haustechnik wichtig sind. Diese Use Cases werden zunächst in enger Abstimmung festgelegt und erst dann in SPINE, der technischen Sprache des EEBUS-Standards, modelliert.

SPINE steht für „Smart Premises Interoperable Neutral message Exchange“ und stellt das Rückgrat der EEBUS-Kommunikation dar. SPINE-Nachrichten zwischen den einzelnen Akteuren im Energie-Netzwerk lassen sich plattformneutral und sicher verschlüsselt über alle wichtigen Netzwerk- und Smart Home-Standards übertragen.

 

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von links nach rechts: Frank Blessing, SMA Solar Technology AG; Peter Kellendonk, 1. Vorsitzender der EEBUS Initiative; Dr. Gunnar Bärwaldt, Volkswagen AG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Bärwaldt, Volkswagen AG, stellt die Konzernstrategie für das Laden vor.

 

EEBUS Plugfest im Ambiente der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden.

 

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Über EEBUS:

Der EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich.  Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

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Roland M. Stehle

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[1] Erhebungen der Nationalen Plattform Elektromobilität, Stand September 2017. http://nationale-plattform-elektromobilitaet.de/themen/ladeinfrastruktur

EEBUS-Demonstration mit weißer Ware beim europäischen Herstellerverband CECED in Brüssel

EEBUS und Energy@home geben Hausgeräten eine gemeinsame Sprache für das Energiemanagement

  • EEBUS und Energy@home haben die offene Sprache entwickelt, in der Hausgeräte und andere vernetzte Systeme im Haus über effizienten Energieeinsatz sprechen.
  • Praktische Demonstration von BSH, Miele und Whirlpool im Rahmen der European Sustainable Energy Week 2017 beim Europäischen Komitee der Hausgerätehersteller (CECED)
  • Vernetzte Hausgeräte und EEBUS als gemeinsame Sprache für Energieanwendungen stehen auch bei den gfu Insights & Trends am 11. Juli in Berlin im Fokus.

Köln/Brüssel, 26.06.17

Smarte, mit dem Internet verbundene Hausgeräte verbreiten sich und bringen immer mehr vernetzte Anwendungen in unseren Alltag. Doch lässt sich sicherstellen, dass die Vernetzung nicht immer komplexere Systeme, sondern möglichst einfache, effiziente Lösungen schafft? Die Antwort auf diese wichtige Frage gaben EEBUS, Energy@home und führende europäische Hausgerätehersteller während der „Sustainable Energy Week 2017“ in Brüssel: Haushaltsgeräte, die in der selben Sprache kommunizieren wie Energiemanager und Smart Home-Systeme, bieten Verbrauchern die Vorzüge einer übergreifenden Plattform für den effizienten Einsatz von Energie im Haushalt.

EEBUS und Energy@Home: Gemeinsame Sprache für vernetzte Geräte

Die EEBUS Initiative und Energy@home sind zwei führende europäische Non-Profit Organisationen, die mit ihren Mitgliedsfirmen übergreifende Kommunikationsstandards für den effizienten Einsatz von Energie im Smart Home und Internet of Things (IoT) voran treiben. Während der European Utility Week 2014 verkündeten die Organisationen eine Kooperation, um eine gemeinsame, offene Sprache für die Interoperabilität aller für den Energieeinsatz relevanten vernetzten Anlagen und Geräte im Haus zu entwickeln. Das erfolgreiche Ergebnis dieser Kooperation stellten die beteiligten Organisationen zur European Sustainable Energy Week 2017 in Brüssel vor.

In einer praktischen Demonstration in den Räumen des Europäischen Komitees der Hausgerätehersteller (CECED) ist zu sehen, wie mehrere Haushaltsgeräte führender Hersteller wie BSH, Miele und Whirlpool über das Heimnetzwerk mit einem Energiemanager zusammenarbeiten. Praktische Anwendungen, die dank der Interoperabilität der Geräte die Energieeffizienz im Haus oder im Zusammenspiel mit einem Smart Grid optimieren, stehen dabei dabei im Mittelpunkt. Für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten und dem Energiemanager kommt die übergreifende, plattformneutrale Sprache SPINE zum Einsatz (Smart Premises Interoperable Neutral message Exchange), die gemeinsam von EEBUS und Energy@home für die Kommunikation zwischen vernetzten Geräten entwickelt wurde. SPINE basiert auf dem europäischen „Smart Appliances REFerence“ Modell (SAREF), das von der EU Kommission beauftragt und für die Interoperabilität vernetzter Geräte entwickelt wurde.

Die Demonstration zeigt, wie sich unterschiedliche Kommunikationsstandards im Bereich der Energieeffizienz und der Heimautomatisierung in der Praxis harmonieren lassen und ist so ein wichtiger Schritt weg vom Denken in einzelnen Branchen – wie etwa Haushaltsgeräte auf der Einen und Elektromobilität, Photovoltaik oder Smart Grids auf der anderen Seite.

Ein Meilenstein auf dem Weg in das Heim der Zukunft

“Unsere Demonstration ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem wirklich vernetzten Heim“, sagt Marco Signa, der Direktor von Energy@home. “In der Vergangenheit mussten wir zu oft mit ansehen, wie sich sinnvolle und wichtige Technologien wegen zu kleinteiliger Standard-Ansätze nur langsam entwickelten. Die Verpflichtung einer gesamten Industrie auf gemeinsame Standards kann dagegen etwas bewegen. Die aktuelle Präsentation ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Heim der Zukunft, in dem unterschiedliche Technologien nahtlos zusammenarbeiten und so unser komplexes, modernes Leben einfacher und umweltfreundlicher gestalten.“”

EEBUS-Geschäftsführer Josef Baumeister ergänzt: “SPINE, unsere gemeinsame Sprache für Energie im Smart Home und im IoT, lässt sich über viele verschiedene Kommunikationsprotokolle übertragen. Sie sorgt so dafür, dass vernetzte Geräte und Anlagen unterschiedlicher Hersteller und Branchen mit allen Energiemanagern, mit Smart Home-Systemen wie auch untereinander kommunizieren können. Wenn alle vernetzten Geräte im Haus auf diese Weise Informationen austauschen, dann lässt sich der Einsatz von Energie tatsächlich wirkungsvoll optimieren – etwa indem die besten Energietarife genutzt oder elektrische Verbraucher bei maximaler Produktion erneuerbarer Energie gezielt aktiviert werden. Diese Anwendungen werden mit der Entwicklung intelligenter Stromnetze und dem Wachstum von Photovoltaikanlagen zur Versorgung des eigenen Hauses immer wichtiger.”

Die Hausgeräteindustrie ist bereit für das Smart Home der Zukunft

Paolo Falcioni, Generaldirektor des Europäischen Komitees der Hausgerätehersteller (CECED), sagt: “Smarte Hausgeräte werden der nächste große Trend unserer Branche. Tatsächlich ist dieser Trend bereits da. Die Art, wie vernetzte Hausgeräte kommunizieren – mit dem Nutzer wie auch untereinander – ist entscheidend für das Wachstum des Smart Home. Dank der Arbeit der EEBUS Initiative und Energy@home gibt die europäische Hausgeräteindustrie heute ein starkes Signal: Wir wollen und wir können das Smart Home-Wachstum anführen. Wir bieten dafür neue, praktikable Lösungen, offen für viele Gerätetypen und Technologien – auch über die Hausgerätebranche hinaus. Wir bieten damit Lösungen für die Kernfragen zur Interoperabilität und Energieeffizienz, wie sie derzeit auch bei der EU auf dem Tisch liegen.“

Die zur European Sustainable Energy Week 2017 eröffnete Präsentation steht im CECED Büro in Brüssel bis zur European Utility Week im Oktober 2017 zur Besichtigung bereit. Terminvereinbarungen sind über die CECED-Pressestelle möglich: Tristan Macdonald, Tel: +32 (0)2 738 78 19 E-Mail: tristan.macdonald@ceced.eu

Vernetzung im Haus wird auch ein wichtiger Trend der IFA

Auch auf der diesjährigen IFA Anfang September in Berlin wird die Vernetzung sowie die Energieeffizienz von Hausgeräten eine wichtige Rolle spielen. Bei der vorab stattfindenden Branchenveranstaltung gfu Insights & Trends am 11. Juli 2017 in Berlin wird EEBUS als übergreifende „Sprache für Energy Use Cases“ für Haugeräte, Smart Home-Systeme und andere vernetzte Anlagen im Haus in einem Vortrag vorgestellt. gfu Insights & Trends ist ein Veranstaltungsformat des IFA-Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH, bei dem hochrangige Vertreter der Consumer & Home Electronics sowie verwandter Branchen und Arbeitsfelder Einblick in aktuelle Themen geben und Szenarien für künftige Entwicklungen skizzieren. Die Veranstaltung erreicht rund 300 Teilnehmer aus den Medien und Industrie und wird von der TV-Moderatorin Judith Rakers moderiert.

Anmeldungen zu gfu Insights & Trends nimmt Roland M. Stehle gern entgegen (Kontakt siehe unten).

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In einer praktischen Vorführung beim Europäischen Komitee der Hausgerätehersteller (CEDED) in Brüssel kommunizieren Wasch- und Spülmaschinen von Herstellern wie BSH, Miele und Whirlpool über das von EEBUS und Energy@home entwickelte SPINE Kommunikationsprotokoll untereinander und mit einem Energiemanager.

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EEBUS Geschäftsführer Joseph Baumeister führt vor, welche Daten die Geräte mit dem Energiemanager austauschen und wie sich der Einsatz von Energie im Haus dank der Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten optimieren lässt.

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Die Kommunikation zwischen den Geräten wurde für die Demonstration so aufbereitet, dass alle Nachrichten und Statusmeldungen der beteiligten Geräte auf einem Tablet-PC  sichtbar sind.

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Über EEBUS:
Der EEBus Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.
Über CECED
CECED repäsentiert die Hausgeräteindustrie in Europa. Direkte Mitglieder des Branchenverbands sind Arçelik, Ariston Thermo Group, BSH Hausgeräte GmbH, Candy Group, Daikin, De’Longhi, Dyson, AB Electrolux, Gorenje, Groupe Atlantic, LG Electronics, Liebherr Hausgeräte, Miele & Cie. KG, Panasonic, Philips, Samsung, Groupe SEB, Vestel, Vorwerk and Whirlpool. CECED hat Partnerorganisationen in vielen europäischen Ländern, in Deutschland vertritt der Zentralverband der Elektroindustrie ZVEI die Interessen von CECED. Für mehr Informationen siehe www.ceced.eu, CECED auf Twitter: @CECED_Europe
Über Energy@home
Energy@home ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Wohle der Umwelt zum Ziel gesetzt hat, Technologien und Dienste für einen effizienten Energieeinsatz im Haus auf Basis der Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Geräte zu entwickeln. Energy@home verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der das Haus als Ökosystem vernetzter und interagierender Geräte und Systeme sieht. Diese stimmen sich untereinander ab, optimieren so den Energieverbrauch als Ganzes und bieten dem Nutzer eine komfortable und sparsame Haustechnik. Weitere Informationen siehe www.energy-home.it

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EEBUS Initiative e.V.
Peter Kellendonk
kellendonk@eebus.org

Erfolgreicher Test des neuen EEBUS-Standards für die digitale Heizung

  • Das Plugfest: Praktischer Testlauf für die EEBUS-Kommunikation zwischen Systemen für Heizungsanwendungen (HVAC) von verschiedenen Herstellern
  • Heizungs-Steuerungsgeräte, Energiemanager und Smart Home-Systeme mit EEBUS sind erprobt und somit marktreif
  • Durchführung im Rahmen der Kooperation von EEBUS mit dem IBM Watson IoT Center

Köln/München, 16.05.17

Das herstellerübergreifende Energie-Netzwerk im Haus nimmt konkrete Formen an. Im ersten Plugfest mit dem EEBUS-Standard für den Anwendungsbereich „Heizung, Lüftung und Klimatechnik“ (kurz: HVAC) traten Hersteller aus den beteiligten Branchen Anfang Mai 2017 den Beweis an, dass ihre Produkte über EEBUS miteinander kommunizieren. Den Ankündigungen des Branchenverbandes BDH und vieler Hersteller auf der Leitmesse ISH Energy im März 2017 folgten nun nur zwei Monate später konkrete Tests.

Die Heizung spricht mit Smart Home-Systemen und Energiemanagern

Am Plugfest nahmen mit Vaillant, Viessmann und Wolf Heiztechnik drei der großen deutschen Heizungshersteller teil. Daneben waren die Firmen SMA Solar Technology AG und eQ-3 AG mit Systemen sowie das VDE-Institut mit seiner Testsuite 2.0 vertreten. Vertreter weiterer Mitgliedsfirmen wie z.B. Bosch Thermotechnik, der französische Smart Home-Plattformanbieter Overkiz sowie einige Automobilhersteller begleiteten das Plugfest als Beobachter, um die Erfahrungen daraus in ihre eigenen Entwicklungen zu übernehmen.

Vaillant und Wolf Heiztechnik bringen vernetzte Steuerungsgeräte auf den Markt, die den Eigenverbrauch von Solarstrom über Wärmepumpen oder elektrische Heizstäbe optimieren. Viessmann setzt mit einem Heizungsregler auf die Fernbedienung und Auswertung seiner Thermen im Smart Home. Diese Steuerungsgeräte für neue und bestehende Wärmeerzeuger bildeten den Kern des Plugfests: Sie sollen in den verschiedenen Anwendungsszenarien des EEBUS-Standards mit externen Systemen zusammenarbeiten.

EEBUS hilft Energie effizient zu nutzen

EEBUS hilft mit seinen Funktionalitäten, die Energie effizient zu nutzen. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, dass ein Smart Home-System Werte zur aktuellen Temperatur und zum Wärmebedarf der einzelnen Räume an die Heizung übergibt. Es kann so den Betrieb des Wärmeerzeugers optimieren, sobald die Heizkörperventile zugedreht sind. Das erhöht die Energieeffizenz im Haus und spart bares Geld.

Zu den Anwendungen des EEBUS-Standards zählt auch die Kommunikation der vernetzten Heizung mit Energiemanagern wie dem Sunny Home Manager von SMA. Via EEBUS bindet dieser bereits seit 2016 Haushaltsgeräte in das SMA Energiemanagement ein. So können Besitzer von Photovoltaikanlagen den Eigenverbrauch von Solarstrom erhöhen und ihre Energiekosten deutlich senken. Als nächster Schritt folgt nun die Einbindung von Wärmepumpen. Die Umwandlung von Solarstrom in Wärme stellt ein großes zusätzliches Potenzial für die Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom dar.

Um die Übereinstimmung der getesteten Systeme mit dem EEBUS-Standard neutral und nachvollziehbar prüfen zu können, untersuchte das VDE-Institut mit seiner cloudbasierten Testsuite 2.0 die teilnehmenden Systeme. Diese ermöglicht Konformitätstests vor Ort wie auch vernetzt über das Internet. Hersteller können damit ihre Systeme aus dem eigenen Entwicklungslabor heraus auf die EEBUS-Kompatibilität prüfen.

Gemeinsames Vernetzen, Testen und Optimieren

Während des zweitägigen Testlaufs selbst war förmlich zu spüren, warum eine solche Veranstaltung Plugfest heißt – und sich kaum durch Online-Prüfungen ersetzen lässt.

Im Industry Lab auf der 23. Etage des IBM Watson IoT Centers herrschte eine hoch konzentrierte und dennoch lockere Stimmung. Wenn die Entwickler einer Heizungssteuerung ihr System mit der Software eines Smart Home Systems übers Netzwerk verbanden, dann war das direkt an den gespannten Mienen der beteiligten Ingenieure abzulesen. Auf die Entdeckung einer Fehlfunktion am Testmuster folgten Stirnrunzeln und kurze Diskussionen – nicht selten auch mit Entwicklern anderer Firmen. Es folgten Tastaturgeklapper, weiteres Stirnrunzeln und schließlich Erleichterung, hörbar am Anstoßen mit Kaffeetassen oder am Abklatschen der Entwicklerteams.

„Ein Plugfest ist eben kein trockener Testlauf, sondern die gelebte Kooperation in der EEBUS Initiative“, sagt Stefan Pachner, EEBUS-Vorstand und Industrial Program Manager bei Vaillant, und ergänzt: „Hier stecken die Ingenieure nicht nur ihre Geräte zusammen, sondern auch ihre Köpfe.“ Nach zwei Tagen intensiver Prüfungen konnten die beteiligten Unternehmen denn auch feststellen: Das Plugfest verlief erfolgreich, die EEBUS-Schnittstellen der beteiligten Heizungsregler, Energiemanager und Smart Home-Systeme funktionierten ohne Probleme und sind jetzt fit für den Massenmarkt.

Die Heizungshersteller Vaillant, Viessmann und Wolf Heiztechnik wollen ihre EEBUS-kompatiblen Systeme im Laufe des Jahres auf den Markt bringen. Der Sunny Home Manager 2.0 von SMA ist bereits erhältlich und weitere Smart Home-Hersteller, wie eQ-3, stehen bereit, ihre Systeme mit EEBUS-Software auszuliefern – der gemeinsamen Sprache über Energie.

Kooperation mit dem IBM Watson IoT Center

Das Plugfest fand im Industry Lab des IBM Watson IoT Centers in München statt. Seit seiner Einweihung im Februar 2017 ist die Einrichtung Mitglied in der EEBUS Initiative und pflegt mit dem Verein eine enge Kooperation. Die Entwickler der EEBUS-Mitgliedsfirmen konnten hier auch einen Einblick gewinnen, wie sich intelligente Haustechnik mithilfe von präzisen Datenanalysen und kognitiven Technologien aus der Watson IoT Cloud entscheidend weiterentwickeln lässt.

„Im Watson IoT Center arbeiten wir in vielen Anwendungsbereichen an cloudbasierten, intelligenten Lösungen für das Internet of Things“, erläutert Sébastian Chaumiole, der Leiter des Bereichs Electronics im Watson IoT Industry Lab und betont: „Energie ist dabei eines der wichtigsten Themen. EEBUS ist mit seinem offenen Standard und seinem starken Netzwerk ein besonders wichtiger Partner für uns.“ Das Plugfest war so auch ein Startschuss für gemeinsame Entwicklungsprojekte, mit denen EEBUS dank der cloudbasierten Datenanalysen und der künstlichen Intelligenz der Watson IoT Cloud künftig noch wirkungsvollere Anwendungen im Energiemanagement und Smart Home bieten kann.

 

Die Pressemitteilung als Download (PDF): Hier herunterladen

 

Hinweise für Redaktionen:
Produktankündigungen und Statements der großen EEBUS-Mitgliedsfirmen aus der Heizungsbranche anlässlich der Leitmesse ISH Energy im März 2017 finden Sie auch hier.

Bildmaterial zur Pressemitteilung zur freien Verwendung (Quellenangabe: EEBUS Initiative):
EEBUS_Plugfest_HVAC_170503-7
BU: Konzentrierte Gesichter, lockere Stimmung: Beim Plugfest vernetzen sich nicht nur Geräte, sondern auch Entwickler aus unterschiedlichen Unternehmen.
EEBUS_Plugfest_HVAC_170503-10
BU: Blick für Details: Auf dem Weg zu einer übergreifenden Kommunikation im EEBUS-Standard müssen Ingenieure tief in die Software ihrer Systeme blicken.
EEBUS_Plugfest_170503-19
BU: Über 20 Entwickler, Produktmanager und Beobachter aus den EEBUS-Mitgliedsfirmen nahmen am Plugfest im Industry Lab des IBM Watson IoT Center in München teil.

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Anhang: Hintergrund-Info – Use Cases im EEBUS-Standard HVAC
Die folgenden Anwendungen und die zugehörigen Kommunikations-Vorgänge definiert der EEBUS-Standard für HVAC-Anwendungen. Zu jedem der genannten Use Cases gehören mehrere Datensätze, die im Plugfest vollständig in allen möglichen Geräte- und Systemkombinationen geprüft wurden.

  • Remote Monitoring of Electricity Grid Connection Point

Abfrage der elektrischen Daten (u.a. häuslicher Stromverbrauch, Einspeiseleistung) am Übergangspunkt zum öffentlichen Stromnetz – für interne Energiemanager

  • Visualization of AC connected Electrical Battery System Values

Abfrage der elektrischen Daten (u.a. Ladezustand, Ladestrom, Entladestrom) eines elektrischen Speichers.

  • Remote Monitoring of Photovoltaic Systems

Abfrage der elektrischen Daten (u.a. erzeugter Strom) einer PV-Anlage.

  • Visualization of Electrical Power Consumption of the Heat Pump Compressor

Abfrage des aktuellen Stromverbrauchs einer Wärmepumpe.

  • Optimization for optional Heat Pump Electrical Power Consumption

Optimierung des Eigenstromverbrauchs der elektrischen Wärmepumpe durch flexible Nutzung von Wärmespeichern (z.B. vorgezogene Brauchwassererwärmung bei überschüssigem PV-Strom).

  • Configure and visualize the system functions of an HVAC system

Darstellung und Bedienung der Systemfunktionen einer Heizungsanlage wie zum Beispiel Auto / Eco / On / Off

  • Configure and visualize temperatures in an HVAC system

Darstellung und Steuerung der Raum- und Wassertemperaturen in einer Heizungsanlage.

Die Energiewende selbst in die Hand nehmen

innogy setzt auf EEBUS als Bindeglied zwischen Smart Home und Haustechnik

Mit der innogy SE begrüßt die EEBUS Initiative ein wichtiges neues Mitglied aus dem Bereich der Energieversorgung wie auch dem Smart Home.
Der EEBUS-Standard bietet innogy Smarthome eine Schnittstelle zu Heizungssystemen, Haustechnik-Geräten oder Elektromobilität.

  • innogy SE ist neues Mitglied der EEBUS Initiative
  • EEBUS-Standard bietet innogy SmartHome Schnittstelle zu Heizungssystemen, Haustechnik-Geräten oder Elektromobilität
  • Der EEBUS setzt sich als übergreifender Kommunikationsstandard für Energie-Anwendungen in Smart Home-Systemen durch

Köln/Dortmund, 02.05.2017

Mit der innogy SE begrüßt die EEBUS Initiative ein wichtiges neues Mitglied aus dem Bereich der Energieversorgung wie auch dem Smart Home. Mit innogy SmartHome (ehemals RWE SmartHome) bietet der Energieversorger bereits seit 2011 eine benutzerfreundliche Haussteuerung. Die Vernetzung von Haustechnik, Licht und Geräten bringt mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz ins Haus – innogy berücksichtigt dabei auch Photovoltaikanlagen, Solarstromspeicher und Elektromobilität.

Die Energiewende selbst in die Hand nehmen

„Mit innogy SmartHome kann jeder selbst zu Hause die Energiewende in die Hand nehmen. Unser System übernimmt auf Wunsch auch das Energiemanagement“, sagt Norbert Verweyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz bei innogy und ergänzt: „Daher ist EEBUS mit dem energiewirtschaftlichen Ansatz und der herstellerübergreifenden Integration vieler Geräte der ideale Partner für innogy SmartHome.“

Der EEBUS-Standard wird künftig in die Betriebssoftware der Zentrale und der Geräte von innogy SmartHome integriert, so dass sich die Verbreitung des EEBUS-Standards im Bereich der Haussteuerung deutlich vergrößert. „Wir freuen uns, mit innogy SmartHome einen der Pioniere im Smart Home begrüßen zu dürfen“, sagt EEBUS-Vorstand Peter Kellendonk und betont: „Damit arbeitet die EEBUS Initiative mit allen führenden Anbietern in diesem Bereich zusammen und gewinnt so auch für die Hersteller von Heizungsanlagen, Hausgeräten, E-Mobil-Ladetechnik und Photovoltaik weiter an Bedeutung.“

EEBUS – die gemeinsame Sprache über Energie

Die EEBUS Initiative setzt das Ziel ihrer Mitgliedsfirmen um, für Smart Home-Systeme sowie alle Geräte und Anlagen der Haustechnik eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. Mit dieser gemeinsamen Sprache tauschen sich Geräte und Anlagen über Hersteller- und Branchengrenzen hinweg über den effizienten Einsatz von Energie aus. „Die Arbeitsgruppen gehen bei der Entwicklung des EEBUS-Standards stets von praktischen Anwendungsfällen aus. Sie definieren gemeinsam, welche Informationen die verschiedenen Geräte austauschen müssen, um Energie sinnvoll einzusetzen“, beschreibt Peter Kellendonk und betont die demokratischen Entscheidungsprozesse bei der Standardisierung: „Unsere Herangehensweise ist auch ein Gegenentwurf zu den geschlossenen Kommunikationsplattformen im ‚Internet of Things’, wie sie einige große Konzerne derzeit mit viel Druck auf den Markt bringen,“

Die Standardisierung schreitet voran

Erst im März 2017 hat die Arbeitsgruppe für den Anwendungsbereich „Heizung, Lüftung und Klima“ (HVAC) den EEBUS-Standard für vernetzte Heizungsanlagen vorgestellt. Er definiert unter anderem, wie Smart Home-Systeme mit Wärmeerzeugern wie z.B. Gasbrennern oder Wärmepumpen kommunizieren können, um die Regelung der Raumwärme noch effizienter und komfortabler zu gestalten. Weitere Arbeitsgruppen entwickeln derzeit die EEBUS-Schnittstellen für die Anwendungsbereiche „E-Mobility“, „Smart Metering“ und „Smart Grid“. Für Photovoltaikanlagen und Haushaltsgeräte gibt es bereits bestehende Schnittstellen.

„Die EEBUS Initiative setzt ihren Schwerpunkt auf Heizung, Elektro-Hausgeräte, Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität. Das ist auch der Fokus von innogy SmartHome. Wir begrüßen es sehr, dass hier die Standardisierung für konkrete Anwendungen weiter vorangetrieben wird“, bestätigt Norbert Verweyen von innogy SE den Kurs des eingetragenen Vereins und seiner über 60 Mitglieder.

Zu den EEBUS-Mitgliedern zählen heute neben den großen Smart Home-Anbietern und Photovoltaik-Spezialisten wie SMA und Solarworld auch die führenden deutschen Heizungshersteller Bosch Thermotechnik (Buderus, Junkers), Vaillant und Viessmann sowie die Hausgerätehersteller BSH (Bosch, Siemens), Liebherr und Miele. Im Bereich der E-Mobility beteiligen sich mit dem Verband deutscher Automobilhersteller VDA und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller VDIK alle großen Hersteller an der Integration ihrer E-Mobil-Ladetechnik im EEBUS-Standard.

 

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Über EEBUS:
Der EEBus Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.
Für weitere Informationen und Bildmaterial:
Redaktionsbüro Stehle
Roland Stehle
Tel.: +49 (0) 911 3777 900
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EEBus Initiative e.V.
Steffen Brückner
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Über die innogy SE:
Die innogy SE ist das führende deutsche Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro (2016), mehr als 40.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in 16 europäischen Ländern. Mit dem Wandel der Energiemärkte verändert sich auch das Verhalten unserer Kunden: Immer mehr Haushalte verbrauchen nicht nur Strom, sondern erzeugen und speichern ihn selbst. Gleichzeitig erwarten sie Produkte, die auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Deshalb konzentrieren wir uns verstärkt auf die Weiterentwicklung dezentraler und intelligenter Energielösungen wie etwa unsere innovative Produktfamilie “SmartHome”. Weitere Informationen unter www.innogy.com
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