2018

EEBUS und VHPready vereinbaren Kooperation

  • Die beiden Initiativen verkünden anlässlich der FLEXCON ihre enge Zusammenarbeit für die Vernetzung von Energieerzeugern, Verbrauchern und Netzen.
  • EEBUS und VHPready schaffen so gemeinsame Standards für die netzdienliche Kommunikation zwischen regenerativen Energieerzeugern und flexiblen Verbrauchern.

Köln/Berlin/Brüssel, 26.11.18

Der Energiemarkt befindet sich in einem rasanten Wandel. Er wird durch die zunehmende Vernetzung deutlich komplexer. Übergreifende Standards helfen, die steigende Komplexität zu beherrschen und die Kosten weiter zu reduzieren. Dafür braucht es ganzheitliche, intelligente Strukturen.

Weitreichende Kooperation der beiden Initiativen mit ergänzenden Arbeitsgebieten

Die EEBUS Initiative e.V. und das Industrieforum VHPready e.V. verkünden am heutigen Montag auf der FLEXCON in Brüssel ihre künftige Zusammenarbeit und das mögliche Zusammenwachsen der beiden Organisationen. Die Kooperation der beiden führenden Initiativen zur standardisierten Vernetzung von Energieerzeugung und Bedarf im Smart Grid und Smart Home bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung der Energiewende. Mit den Vernetzungslösungen von EEBUS und VHPready können dezentrale Energieerzeuger ihre Kapazitäten mit flexiblen Verbrauchern wie etwa Elektroautos oder Heizungsanalgen und mit dem Stromnetz direkt koordinieren.

Die von der EEBUS Initiative entwickelten Spezifikationen regeln die Kommunikation zwischen Erzeugungsanlagen, Verbrauchern und Speichern innerhalb von Gebäuden und am Übergabepunkt ins Verteilnetz. Der VHPready Standard (VHP – Virtual Heat and Power) definiert die Integration dezentraler Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher in ein virtuelles Kraftwerk auf Übertragungsnetz-Ebene für Monitoring und Steuerung. Die Zusammenarbeit der beiden Initiativen soll die Entwicklung eines umfassenden Marktes für die flexible und effiziente Nutzung regenerativer Energiequellen maßgeblich beschleunigen.

Partner schließen die Lücke zwischen Stromnetz und Verbrauchern

Dazu sagt Hanno Balzer, Vorsitzender des Vorstands des VHPready e.V.: „Der VHPready Standard 4.0 gewährleistet heute die hersteller- und betreiberübergreifende Integration von erneuerbaren Energien in ein virtuelles Kraftwerk. Durch die Zusammenarbeit mit EEBUS schließen wir eine Lücke in Richtung der relevanten Energieverbraucher auf Verteilnetzebene sowie im Bereich der Smart Home & Buildings und können so abgestimmte Konzepte statt Insellösungen bieten. Nur so können wir die Energiewende erfolgreich voranbringen. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“

„Durch die Kooperation schaffen wir ein breites, branchenübergreifendes Netzwerk starker Unternehmen, das die gesamte Kette von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken über E-Auto-Ladestationen und Wärmepumpen bis zu virtuellen Kraftwerken im Smart Grid abdeckt. Damit können wir die Vernetzung zwischen dem intelligenten Stromnetz und dem Smart Home & Building auf allen Ebenen beschreiben und standardisieren“, sagt Peter Kellendonk, Vorsitzender des Vorstands der EEBUS Initiative und betont: „Über die Grenzen von Ländern und Branchen hinweg lässt sich auf diese Weise die variable regenerative Energieerzeugung mit flexiblen Verbrauchern koordinieren. VHPready ergänzt unsere EEBUS-Spezifikationen dabei ideal im Bereich der dezentralen Erzeugung und der Verbindung ins Smart Grid.“

Die Initiative bündelt mit den EEBUS-Mitgliedern EnBW, EON und Innogy sowie dem VHPready-Initiator Vattenfall und 50 Hertz neben vielen System- und Geräteherstellern jetzt wichtige Partner der Energiewende gemeinsam hinter einer Vernetzungs-Strategie. Daneben setzen mit den Industrieverbänden BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), dem VDA (Verband der Automobilindustrie) sowie dem VDiK (Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller) auch die wichtigsten energierelevanten Branchen auf die Weltsprache für Energie im Internet of Things.

Über VHPready

Der VHPready Standard 4.0 gewährleistet die betreiberübergreifende Integration von erneuerbaren Energien in das virtuelle Kraftwerk.  Damit ermöglicht VHPready das digitale Monitoring und eine intelligente Steuerung von dezentralen, heterogenen Energieanlagen. Mehr Informationen unter: www.vhpready.de

Über EEBUS:

Die EEBUS Initiative e.V. entwickelt mit ihren 70 Mitgliedsfirmen und Verbänden eine gemeinsame „Sprache für Energie Internet of Things“. Diese offene, standardisierte Vernetzungsspezifikation erlaubt eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen smarten Energieverbrauchern, regenerativen Erzeugungsanlagen, Energiemanagern und dem Smart Grid.

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Mit EEBUS und intelligenten Messsystemen (iMSys) stabilisieren Heizungen und Elektroautos das Stromnetz

  • Die Energie- und Verkehrswende bringt neue Stromverbraucher, wie Wärmepumpen oder Elektroautos, die zusätzliche Kapazitäten in lokalen Stromnetzen beanspruchen.
  • Bei flexibler Laststeuerung können Wärmepumpen und Elektroautos die Netzstabilität stützen, statt eine zusätzliche Belastung darzustellen.
  • Branchenübergreifende Akzeptanz der EEBUS-Kommunikation für die Verbindung von Verbrauchern, Energiemanagement, iMSys und Smart Grid.

 

Köln, 20.11.2018

Angesichts der Energie- und Verkehrswende stehen für lokale Stromnetze große Herausforderungen an. Sie müssen neben den bisherigen Verbrauchern künftig immer mehr neue elektrische Anlagen wie Heizungen und Elektroautos versorgen. Elektroautos etwa werden im Alltag überwiegend an Ladestationen zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen. Experten fassen diesen Trend als Sektorenkopplung zusammen: Die beiden großen Energiebereiche „Wärme“ und „Verkehr“ verändern sich im Zuge der Energiewende – weg von fossilen Energieträgern und hin zu regenerativ erzeugtem Strom. Im Stromnetz werden diese neuen Verbraucher folglich einen immer höheren Anteil der begrenzten Kapazität beanspruchen. Gleichzeitig steht der wachsende Anteil an Strom aus Sonnen- und Windenergie nicht konstant, sondern höchst volatil zur Verfügung.

Intelligente Messsysteme ermöglichen Kommunikation mit dem Netz

Mit der Einführung der intelligenten Messsysteme (iMSys) in Deutschland – umgangssprachlich auch: Smart Meter – werden die Weichen für die Kommunikation zwischen Verbrauchern und dem Stromnetz gestellt. Flexibel steuerbare Systeme wie elektrische Heizsysteme oder Elektroautos lassen sich so künftig netzdienlich einsetzen. Eine Anwendung davon ist das verteilte Laden von Elektroautos: Abends, wenn viele Menschen ihr Auto an die Wallbox anschließen, müssen nicht alle Autos sofort mit voller Leistung laden. Stattdessen können Energie Management Systeme (EMS) im Haus sich mit dem Stromnetz absprechen und dementsprechend die Ladeleistung über die gesamte Nacht verteilen. Somit wird das vorhandene lokale Stromnetz besser genutzt, während der Netzausbau begrenzt werden kann.

„In der Technikzentrale des Hauses sind künftig iMSys und EMS untergebracht und organisieren von hier aus die Kommunikation zwischen Verbrauchern und dem Stromnetz“, umreißt EEBUS-Vorstandsmitglied Johannes Hauck von der hager group die Architektur des Energiemanagements. Laut Hauck „laufen hier alle Energie- und Datenleitungen zusammen. In der Technikzentrale werden alle Funktionen des Energiemanagementsystems mit Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerken, Energiespeichern und hauseigenen Ladestationen für E-Autos elektrisch wie auch kommunikativ verbunden“.

Entscheidend für solche Anwendungen ist, dass flexible Verbraucher wissen, wann überschüssiger Strom im Netz verfügbar ist oder wann es für die Netzstabilität notwendig ist, den Verbrauch zu drosseln. Mit EEBUS steht im Haus eine Kommunikationstechnik zur Verfügung, die solche flexible Verbraucher mit dem Netz verbinden kann.

EEBUS und iMSys bieten dem Netz Flexibilitäten aus dem Haus an

EEBUS bietet eine sichere und offene Schnittstelle zwischen dem Energie Management System (EMS), dem intelligenten Messsystem (iMSys) und dem Smart Grid, die ganz praktisch genutzt wird. „Als Entwickler und Hersteller des Smart Meter Gateways Conexa 3.0 sehen wir in den EEBUS-Anwendungen einen großen Mehrwert für die Verbindung einzelner Einheiten mit dem Smart Grid. 2019 bringen wir ein Mehrwert-Modul für die EEBUSKommunikation auf den Markt, mit dem sich flexible Speicher- oder Lastkapazitäten aus dem Haus im Smart Grid darstellen lassen“, kündigt etwa Ruwen Konzelmann an, der Leiter der
Business Unit Smart Energy bei der Theben AG.

Im Haus sorgt die standardisierte EEBUS-Kommunikation zwischen dem EMS und etwa einer Wärmepumpe, einer Elektroauto-Ladestation und einer Photovoltaikanlage dafür, dass der Energiemanager flexible Verbrauchs- oder Erzeugungskapazitäten gesammelt im Verteilnetz zur Verfügung stellen kann. So erscheint das Gebäude – oder eine Gruppe
miteinander vernetzter Wohneinheiten – im Netz als Einheit mit einem gewissen Maß an Flexibilität. Der Energiemanager sorgt dafür, dass die vom Netzbetreiber je nach Lage und Tarifbedingungen vorgegebenen Grenzwerte am Hausanschlusspunkt eingehalten werden.

Georg Kerber, Leiter Assetmanagement Mittel- und Niederspannung der LEW Verteilnetz GmbH, erläutert die Bedeutung der Kommunikation für das Verteilnetz: „Mit dem Wachstum der Elektromobilität und anderer elektrischer Systeme in Gebäuden sowie deren Automatisierung steigt die Komplexität und die Zahl der technischen Schnittstellen. Es wird daher immer wichtiger, auch EMS auf der Niederspannungsebene in die Steuerungsprozesse des Netzbetreibers einzubeziehen. Dabei nimmt das EMS im Netzsicherheitsmanagementprozess etwa Leistungsgrenzwerte oder -fahrpläne des Netzbetreibers entgegen und kann so am Netzanschlusspunkt die von ihm gesteuerten, flexiblen Anwendungen wie Wärmepumpen, Batteriespeicher und Elektroauto-Ladeeinrichtungen, netzdienlich nachführen.“

Alle energierelevanten Branchen setzen im Haus auf EEBUS

In den letzten Jahren hat sich EEBUS in der gesamten Industrie etabliert. Neben der Hausgeräte- und der Heizungsbranche, die flexibel steuerbare Geräte und Heizungssysteme anbieten, setzt auch die Automobilbranche auf EEBUS, um die Ladung von Elektroautos im Sinne eines integrierten Energiemanagements zu koordinieren. „Der Verband der Automobilindustrie (VDA) steht hinter dieser Architektur. Vom Fahrzeug zum Ladepunkt nutzen wir den Kommunikationsstandard ISO15118. Innerhalb des Gebäudes, also von den unterschiedlichen Energieverbrauchern über das EMS bis hin zum intelligenten Messsystem,
sehen wir EEBUS als standardisierte Kommunikationsschnittstelle“, erklärt Dr. Gunnar Bärwaldt, Portfoliomanager Energy Services bei Volkswagen und Leiter des VDAArbeitskreises „Netzintegration“. Der E-Mobility-Experte erklärt: „Der Ladevorgang des Fahrzeugs kann so im Haus mit anderen Verbrauchern koordiniert werden, während das Gebäude als Ganzes seine Flexibilität mit dem Netz kommuniziert.“

Im nächsten Schritt ließe sich das Stromnetz für den Energiemanager als eine Art Markplatz mit je nach Tageszeit oder verfügbarer Kapazitäten günstigen oder weniger günstigen Verbrauchs- und Abnahmepreisen darstellen. Flexible Verbraucher können dann zusammen mit einem EMS und dem intelligenten Messsystem (iMSys) nicht nur das Stromnetz entlasten, sondern Verbrauchern bares Geld sparen.

Foto: Theben CONEXA 3.0

BU: Über ein intelligentes Messsystem (iMSys) mit EEBUS-Kommunikationsmodul wie das
Theben Conexa 3.0 kann ein Energiemanager flexible Verbraucher im Haus in das
Verteilnetz kommunizieren, um die Netzstabilität zu optimieren. (Foto: Theben AG)

 

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eQ-3 integriert EEBUS in Smart Home Systeme

  • Smart Home Marktführer eQ-3 gibt Zusammenarbeit mit der KEO GmbH für die EEBUS-Kommunikation in ihre Homematic Smart Home Systeme bekannt
  • Gemeinsame Integration des EEBUS-Standards in die Homematic IP Cloud
  • EEBUS Softwarelösung auch für OEM-Produkte verfügbar

Köln/Leer, 31.08.2018

Energiethemen gewinnen im Haushalt eine immer größere Relevanz. Gerade im Smart Home spielt die Balance aus Komfort und Energieeffizienz eine bedeutende Rolle. In Zeiten des „Internet of Things“ werden immer mehr Großgeräte wie Heizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen, Waschmaschinen und KFZ-Ladesäulen mit dem Internet verbunden. Für die Interaktion dieser energierelevanten Geräte hat sich die EEBUS-Kommunikation als führender Standard mit einer breiten Unterstützung der Industrie etabliert. Mit der Integration von Homematic IP und dem EEBUS lassen sich auch weitere Geräte im Smart Home in die Optimierung der Energienutzung einbinden.

Ein Beispiel dafür ist die Abstimmung des Energiebedarfs von Heizungsthermostaten in einzelnen Räumen mit einer zentralen Wärmepumpe – auch etwa unter Berücksichtigung der optimalen Eigennutzung von PV-Strom vom eigenen Dach im Zusammenspiel mit einem Batteriespeichersystem.

eQ-3 integriert EEBUS Softwareplattform in CCU3 und Homematic IP

Der Smart Home Marktführer eQ-3 und das EEBUS Gründungsmitglied KEO GmbH haben bereits auf EEBUS Plugfest Veranstaltungen die Integration von Homematic und Homematic IP in den EEBUS Standard vorgestellt. Dafür wurde in einem Praxisbeispiel die raumbasierte Heizungsregelung auf Basis einer Standard Softwareplattform von KEO in den EEBUS Kommunikationsstandard eingebunden. Die KEO GmbH und eQ-3 geben nun anlässlich der IFA 2018 die Erweiterung ihrer Zusammenarbeit bekannt.

Die EEBUS-Plattform steht ab sofort auch für OEM-Kunden als Lösungsbaustein zur Verfügung. Im Rahmen der Kooperation wird KEO Homematic IP Systemintegrationspartner. Die gemeinsamen Lösungen können sowohl mit der neuen Smart Home Zentrale CCU3 von Homematic als auch auf anderen Linux Plattformen von OEM-Anbietern eingesetzt werden.

Außerdem arbeiten eQ-3 und KEO zusammen, um eine Unterstützung der EEBUS-Kommunikation in zentral betriebenen Cloud-Anwendungen zu ermöglichen, in Ergänzung zu den derzeit noch verbreiteten, lokal betriebenen embedded Linux-Plattformen. Die Partner betrachten die Homematic IP Cloud mit ihrem besonders preisgünstigen Homematic IP Access Point als wesentlichen Lösungsbaustein und arbeiten dafür gemeinsam an einer EEBUS-Integration für diese Plattform.

Effizienzgewinn dank Kommunikation zwischen Heizung und Smart Home

Dank der Integration können beispielsweise Wärmeerzeuger wie Gas-Brennwertthermen oder Wärmepumpen künftig direkt über die eQ-3 Cloudplattform angesprochen werden. Außerdem lassen sich Homematic Geräte wie Heizkörperstellventile oder Raumsensoren per EEBUS in Energiemanagement-Systeme einbinden.

Smart Home Funktionen und Automatisierungen lassen sich so direkt mit Daten und Befehlen der Wärmeerzeuger kombinieren. So kann einerseits die Wärmequelle abgeschaltet werden, wenn kein Raum mehr Wärme benötigt oder wenn ein Lüften im gesamten Haus erkannt wird. Andererseits kann die Abnahme der Wärme für unterschiedliche Räume bei einer Fußbodenheizung so geregelt werden, dass eine Wärmepumpe möglichst gleichmäßig und dauerhaft und damit besonders effizient arbeitet.

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Größte europäische EEBUS Umsetzung mit über 240 Wohnhäusern in den Niederlanden

  • EU-Leuchtturm-Projekt „REnnovates“ als Vorbild für effiziente Plusenergie-Renovierung in ganz Europa
  • EEBUS ermöglicht herstellerübergreifendes Energiemanagement und bietet damit die Basis für Smart Grid Anbindung
  • Vernetzung aller energie-relevanten Systeme ermöglicht eine optimale Nutzung selbst erzeugten Solarstroms im Haus und verbindet Haushalte zu „Smart Neighbourhoods“

Köln/Utrecht, 15.08.2018

Im Rahmen des Projektes „REnnovates“ hat das größte niederländische Bauunternehmen, die Royal BAM Group, mit einem Konsortium aus neun Partnerunternehmen über 240 Einfamilien-Reihenhäuser zunächst energetisch saniert und anschließend mit einem intelligenten Energiemanagement ausgestattet. Auf diese Weise entstand in dem Förderprojekt im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ ein energetisches Modernisierungskonzept für die europäischen Massenmärkte.

Rennovates Aufbau Grafik

Die Grafik zeigt systemtisch standardisierte Renovierung der Wohneinheiten mit vorgefertigten Dämmmkomponenten für die Fassaden, Dachbelägen mit integrierten PV-Zellen sowie dem zentralen Energiemodul. Bild: Royal BAM Group nv

Neben der Erneuerung und Dämmung der Fassade wurde jede Wohneinheit mit einer Photovoltaik-Anlage sowie mit einem innovativen Energiemodul ausgestattet. Das Energiemodul bündelt alle energie-relevanten Geräte wie Photovoltaik-Wechselrichter, Batteriespeichersystem und Wärmepumpenheizung und elektrifiziert so die Haustechnik. Für die intelligente Vernetzung der Geräte kommt die standardisierte EEBUS-Kommunikation zum Einsatz.

EEBUS verbindet Photovoltaik, Haustechnik und Smart Grid

Die neu installierte Technik ermöglicht eine effiziente Nutzung der lokal erzeugten Energie. Außerdem lassen sich alle Häuser im Rahmen von „Smart Neighbourhoods“ und „Smart Micro Grids“ als aktive Verbraucher und Energiespeicher im lokalen Stromnetz einsetzen, etwa um Lastspitzen abzufedern.

Möglich wird dies durch die Vernetzung aller Komponenten des Energiemoduls über EEBUS. Als die „Weltsprache für Energie im Internet of Things“ sorgt EEBUS dafür, dass alle beteiligten Systeme miteinander kommunizieren und so ihr Angebot und ihren Bedarf an Energie über einen Energiemanager abstimmen. Im Rahmen des REnnovates Projekts entwickelte das EEBUS Mitgliedsunternehmen KEO GmbH hierfür die passenden Software-Schnittstellen, welche eine herstellerübergreifende Steuerung der eingesetzten Photovoltaik-Wechselrichter, Batteriespeichersysteme, Wärmepumpen, Warmwasserspeicher und der vernetzten Hausgeräte ermöglicht. Auch die neu installierten, intelligenten Stromzähler sind in die Kommunikation eingebunden und schaffen so die Basis für ein intelligentes Last- und Netzmanagement auf Quartiersebene. Zusätzlich informiert eine anschauliche Visualisierung über alle Energieflüsse und lässt die Bewohner aktiv an der Energieoptimierung teilhaben.

Industrieller Ansatz für eine effektive Sanierung

REnnovates zeichnet sich besonders durch den systematischen und industriellen Ansatz der Modernisierung aus, mit dem jedes einzelne Haus innerhalb von nur acht Tagen renoviert wurde. Dafür entwickelten die Konsortiums-Partner gemeinsam ein modulares System aus einer vorgefertigten Gebäudehülle sowie Dachauflagen mit integrierten Photovoltaik-Modulen zur eigenen Stromerzeugung. Damit lassen sich bereits 60 Prozent des Energiebedarfs einsparen. Zusätzlich optimiert das innovative Energiemodul mit allen per EEBUS vernetzten Komponenten der Haustechnik den Energieverbrauch der Bewohner vor Ort.

Für Dennis van Goch, Innovation Manager Construction & Technique und technischer Koordinator des Projektes, ist REnnovates das erste Geschäftsmodell, das die Energiewende für alle Beteiligten bezahlbar umsetzt. Die Kooperation innerhalb des Konsortiums war für van Goch der Schlüssel zum Erfolg: „So lange die unterschiedlichen Branchen nicht kooperieren, lösen wir die Probleme der Energiewende, wie den notwendigen Wandel zu einer voll elektrischen Energieversorgung, nicht. Netzwerk-Administratoren, Bauunternehmen, Forschungsinstitute, Regierungen und Investoren müssen sich zusammensetzen und ihr Wissen teilen, um die smarten Wohnquartiere der Zukunft gemeinsam zu entwickeln“, kommentiert van Goch den Entstehungsprozess.

Erstes Projekt abgeschlossen, weitere folgen

Danach: Neue Vorher- und Rückfassade mit Dämmschicht und neuen Fenstern, Komplette Dachauflage mit Dämmschicht und integrierten PV-Modulen. Renovierung in weniger als 10 Tagen durch Vorgefertigte Module. (Foto: Royal BAM Group nv)

Rennovates vorher

Vorher: Reihenhäuser im energetischen und technischen Standard der 50er, 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts mit kaum Dämmung und Einzelverglasungen. (Foto: Royal BAM Group nv)

Am 28. August 2018 wird das Konsortium um die Royal BAM das REnnovates Projekt mit über 240 erfolgreich sanierten Einheiten in den Niederlanden abschließen, um es anschließend in mehrere europäische Märkte zu übertragen. Im Rahmen eines Abschlussevents in Utrecht zeigen die beteiligten Projektpartner in Vorträgen, Workshops und einer Ausstellung ihre Lösungen rund um das innovative Modernisierungskonzept und bieten eine gute Gelegenheit zum Austausch zwischen den verschiedenen Branchen. Erwartet wird hochrangiger Besuch aus der Politik, wie etwa Eric Wiebes, der niederländische Minister für Wirtschaft und Klima, Bart Tommelein, der stellvertretende Ministerpräsident und Energieminister der belgischen Region Flandern sowie Repräsentanten der Europäischen Kommission.

Ebenfalls vor Ort ist die EEBUS Live Demo, die das vernetzte Energiemanagement mit serienreifen Produkten vieler Hersteller aus den Bereichen Heizungstechnik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Elektro-Hausgeräte und Smart Grid praxisnah zeigt. Eine Erweiterung des REnnovates Konzept kann daher schon heute flexibel gestaltet werden.

„In REnnovates sind verschiedene Hersteller von unterschiedlichen Geräten und Technologien involviert, wobei jeder seine eigene Sprache spricht. Nur eine standardisierte Kommunikation wie EEBUS ermöglicht bestmögliche Konnektivität und Interoperabilität“, erläutert Marc Eulen, Executive Manger der KEO GmbH und unterstreicht: „Mit der Umsetzung des EEBUS Standards im REnnovates Projekt ist es uns gelungen, das große Potential und den Mehrwert von EEBUS zu demonstrieren. Die erfolgreiche Implementierung ist ein großer Schritt für den praktischen Erfolg von EEBUS als globale Sprache für Energie wie auch für die Zukunft von Smart Neighbourhoodsund Smart Grids.“

„Die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen und Sektoren mit EEBUS ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für REnnovates“, bestätigt Dennis van Goch. „Durch den offenen Standard der EEBUS Kommunikation müssen wir uns auf keine bestimmten Systeme oder Hersteller festlegen. So können wir jetzt und künftig für jedes Projekt und in jedem Markt die optimalen Komponenten einsetzen.“

REnnovates ist erst der Anfang der systematischen und effizienten Sanierung von Altbauten und birgt auch für Neubauten in ganz Europa ein großes Potential. Weitere Projekte mit vernetztem Energiemanagement und EEBUS sind etwa in den Benelux-Ländern, Deutschland und Spanien geplant.

 

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Anmeldelink zum REnnovates Abschlussevent

Weitere Informationen und ein anschauliches Video über das Projekt finden Sie unter https://rennovates.eu

Bildmaterial finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.dropbox.com/s/45lmyg7b1d83y77/Bildmaterial_Rennovates.zip?dl=0
(Bildquelle: Royal BAM Group nv)

Über EEBUS: Die EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit 70 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen der vernetzten Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

Folgen Sie EEBUS auf Twitter: @EEBUS_ORG;

Abonnieren Sie EEBUS auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/eebus

oder Youtube: EEBUS Initiative

Über Royal BAM: Die Royal BAM Group nv ist das größte Bauunternehmen der Niederlande mit insgesamt 21.000 Mitarbeitern und europäischen Tochtergesellschaften in Belgien, dem Vereinigten Königreich, Irland und Deutschland. In ihrem strategischen Programm „building the present, creating the future“ hat das Unternehmen seine Vision definiert: Bis 2020 soll die Royal BAM Group eines der führenden europäischen Unternehmen für nachhaltige und innovative Bauprojekte werden. Zur Philosophie der Royal BAM Group gehört, nachhaltige Werte für ihre Kunden zu schaffen und in enger, dauerhafter Zusammenarbeit mit ihnen herausragende und innovative Ergebnisse in Entwicklung, Unterhalt und der Erweiterung von Gebäuden aller Art zu erzielen. www.bam.com

Über KEO: Die KEO GmbH ist ein Spin-off Unternehmen der Kellendonk Group. An zwei Standorten in Köln und Gladbeck arbeiten rund 17 Experten an Software-Lösungen für eine vernetze, interoperable und herstellerunabhängige Energiewelt. Zu den Produkten der KEO gehören das EEBUS Framework mit mehreren Software-Schnittstellen. Darüber hinaus bietet KEO seinen Kunden aus den Branchen Automobil, Heizung, Elektro-Hausgeräte und erneuerbare Energien EEBUS Implementierungen als Engineering Services an. Das Unternehmen hat mit Lösungen auf Basis der EEBUS Kommunikation bereits erfolgreich an verschiedenen Forschungsprojekten wie Econnect und 3Connect des BMWi auf nationaler sowie an H2020_REnnovates auf europäischer Ebene teilgenommen. www.keo-connectivity.de

Ein großer Schritt zur Weltsprache für Energie: Chinesische NARI Group Corporation wird EEBUS-Mitglied

  • NARI Group, Tochterfirma für Technologie und Research des größten chinesischen Energieversorgers „State Grid Corporation of China“, tritt der EEBUS Initiative bei.
  • Feierliche Unterzeichnung und Workshop zu ersten Kooperationsfeldern in Peking.
  • EU begrüßt Kooperation und mahnt Zugang für europäische Unternehmen zu Standardisierungsprozessen in China an.

 

Köln/Peking, 25.04.18

Tao Min, Vice President der NARI Group Corporation und Peter Kellendonk, 1. Vorsitzender der EEBUS Initiative bei der Signatory Ceremony zum offiziellen EEBUS-Beitritt des Tochterunternehmens der State Grid Corporation of China am 19. April 2018 in Peking. Foto: China Standardization Press

Im Rahmen eines Besuchs des EEBUS-Vorstandes in Peking ist die NARI Group Corporation am 17. April 2018 der EEBUS Initiative beigetreten. Die NARI Group Corporation ist der größte chinesische Anbieter für Anlagen und Systeme der Energieerzeugung und
Verteilung sowie ein Tochterunternehmen der 2002 gegründeten State Grid Corporation of China (SGCC). SGCC verantwortet als staatliches Unternehmen den Großteil des Netzbetriebs und die Energieversorgung in der Volksrepublik China und gilt als der weltweit größte Energieversorger.

Die Nari Group Corporation, die gemeinsam mit SGCC an der künftigen Ausstattung der Smart Grids in China arbeitet, unterzeichnete ihren Beitritt zur EEBUS Initiative im Rahmen einer offiziellen Signatory Ceremony letzte Woche in Peking.

„NARI ist bereits vielfältig aktiv in der internationalen Standardisierung und erkennt EEBUS als ebenfalls aktiven Partner in diesem Bereich, der seine Ziele in der Interoperabilität energisch verfolgt“, sagte Tao Min, Vice President der NARI Group, im Rahmen der Beitrittsfeier.

 

Kooperation mit chinesischer Energiewirtschaft steigert weltweite Bedeutung

„EEBUS ist mit seiner offenen Sprache für Energie im Internet of Things ein wichtiger Teil der Standardisierungsprozesse in Europa, etwa bei ‚Demand Side Flexibility’, also der Vernetzung des Smart Grid mit den Endverbrauchern. Egal, ob es sich dabei um Smart Home, kommerzielle Gebäude oder einzelne Sektoren, wie etwa die E-Auto-Ladetechnik oder erneuerbare Energieerzeugung, handelt“, betont EEBUS-Vorstandsmitglied und CENELEC-Präsident Dr. Bernhard Thies und ergänzt: „Eine weltweite Normung dieser wichtigen Kommunikationstechnik ist aber nur möglich, wenn dabei auch die chinesische Energiewirtschaft und Elektroindustrie eingebunden sind. SGCC als größten Energieversorger der Welt dabei zu wissen, gibt uns den dafür notwendigen Rückhalt.“

 

Erste Kooperationsfelder beschlossen

Die Mitgliedschaft des SGCC-Tochterunternehmens NARI Group Corporation soll langfristige Kooperationsprozesse zwischen der EEBUS Initiative, ihren Mitgliedsfirmen und der chinesischen Energiewirtschaft aufbauen. Im Anschluss an den offiziellen Beitritt loteten die Vertreter der Partner in einem gemeinsamen Workshop erste Bereiche der Zusammenarbeit aus.

Der EEBUS Vorsitzende Peter Kellendonk betont: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Partnern. Die chinesische Industrie legt in der Umsetzung neuer Technologien typischerweise eine eindrucksvolle Stringenz an den Tag. Dies wird unserem Ziel, mit EEBUS die Weltsprache für Energie im Internet of Things zu etablieren, eine stärkere Dynamik verleihen. Erste Bereiche der Zusammenarbeit mit der NARI Group Corporation konnten wir bereits identifizieren. Diese werden nun zügig und konkret ausgestaltet.“

Für EEBUS und die chinesischen Partner sind etwa Vorhersagen des Energiebedarfs großer Gebäude sowie dessen Koordination mit Verbrauchern, E-Auto Ladetechnik, Erzeugungsanlagen und dem Smart Grid wichtige gemeinsame Arbeitsfelder.

 

EU: Standardisierung darf keine Einbahnstraße sein

Die Europäische Union begrüßt den Beitritt der NARI Group Corporation zur EEBUS Initiative. „Intelligente Stromnetze und das ‚Internet of Energy’ sind wichtige Bausteine, um Europas künftiges Energieangebot und seinen Energiebedarf besser zu steuern und so auch der europäischen Wirtschaft eine bessere, digitale Infrastruktur bereitstellen zu können“, sagt Philipp Barth, der Abteilungsleiter in der EU-Delegation zuständig für Communication Networks, Content & Technology in China und betont: „Bei der Schaffung der zugehörigen Standards ist eine internationale Kooperation wertvoll, da diese globale Wertschöpfungsketten vereinfacht.“

Dabei mahnt Philipp Barth eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe an: „Der beste Weg, um von Beginn an eine technische Interoperabilität zu erzielen, ist sicherzustellen, dass europäische Unternehmen im komplexen chinesischen Standardisierungssystem eine ebenso bedeutende Rolle spielen können, wie es chinesische Unternehmen im europäischen Standardisierungssystem bereits vielfach tun.“

Die Kooperation der EEBUS Initiative, ihren Mitgliedsunternehmen und den chinesischen Partnern der NARI Group Corporation bietet gute Voraussetzungen, um dies künftig direkt mit den wichtigsten Akteuren in China umzusetzen.

 

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Über EEBUS:

Der EEBus Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

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Für weitere Informationen und Bildmaterial:

Redaktionsbüro Stehle

Roland Stehle

Tel.: +49 (0) 911 3777 900

E.Mail: roland.stehle@t-online.de

 

EEBus Initiative e.V.

Steffen Brückner
Tel.:  +49 (0) 221 47 44 12–20
E-Mail: brueckner@eebus.org

 

 

Die Heizung spricht mit dem Smarthome: BDH und EEBUS Initiative zeigen auf der IFH/Intherm in Nürnberg vernetztes Energiemanagement

  • EEBUS-Demonstration zeigt vernetztes Energiemanagement im Haus und im Smart Grid.
  • Vortragsprogramm zur digitalen Heizung und Sektorenkopplung.

 

Die digitale Heizung spielt auf der diesjährigen Fachmesse IFH/Intherm vom 10. bis 13. April 2018 in Nürnberg eine wichtige Rolle. Welche Möglichkeiten die Heizung im Smart Home der Zukunft bietet, zeigt die EEBUS Initiative gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungstechnik (BDH) auf dessen Messestand 4.304 in Halle 4.

 

Vernetzung dient der Effizienz im Haus und der Stabilität im Netz

Anhand einer branchenübergreifenden Demonstration mit serienreifen Produkten vieler Mitgliedsfirmen und Partner ist zu sehen, wie sich beispielsweise eine Wärmepumpe im Zusammenspiel mit anderen Energieverbrauchern bei variablem Energieaufkommen künftig dynamisch steuern lässt

So kann die Wärmepumpe über selbst erzeugten Strom vom Dach betrieben werden. Auch die Energieverteilung zwischen dem Heizsystem und Großverbrauchern, wie etwa einer E-Auto-Ladesäule, wird im Rahmen der Demonstration praktisch vorgeführt.

EEBUS fungiert dabei als die „Weltsprache für Energie im Internet of Things“. Sie bietet einen offenen Standard für die herstellerübergreifende Kommunikation zwischen Energieverbrauchern und – Erzeugern aus unterschiedlichen Branchen und ist damit ein wichtiger Baustein, um die Ziele der Energiewende zu erreichen.

 

Vortragsprogramm beim Forum „Handwerk“ am Stand 4.100 in Halle 4:

Vortrag: Der EEBUS- Demonstrator – Veranschaulichung des Energiemanagements im Smart Home, Dieter Kehren, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH)

Im Anschluss findet jeweils eine Live-Demo des Energiemanagements mit EEBUS am Stand des BDH (4.304) statt – gleich neben der Vortragsbühne.

  • Di. 10.4. um 12.20 Uhr
  • Mi. 11.4. um 13.50 Uhr
  • Do. 12.4. um 15.20 Uhr
  • Fr.   13.4. um 14.20 Uhr

Weitere Vorträge im Forum „Handwerk“:

https://www.ifh-intherm.de/besucherzentrum/programm/

Social Media Hashtag:
#EEBUS

 

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BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2017 weltweit einen Umsatz von ca. 14,5 Mrd. Euro und beschäftigten rund 73.800 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

 

Pressekontakt:

Frederic Leers, Pressesprecher

Tel.: 02203 / 935 93 20

frederic.leers@bdh-koeln.de

www.bdh-koeln.de

 

Über EEBUS:

Der EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 70 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Die EEBUS Initiative entwickelt ihre Kommunikationsstandards in demokratischen Prozessen in den Arbeitsgruppen „Smart Appliances“, „HVAC – digitale Heizung“, „E-Mobility“, „Energiespeicher“ und „Smart Grid“. Dabei wird branchenübergreifend festgelegt, für welche Anwendungsbereiche die Kommunikation wichtig ist und welche Daten dafür ausgetauscht werden müssen. Dann folgt die technische Umsetzung. Eine nach BSI-Richtlinien verschlüsselte Vernetzung zählt ebenso zu den Kernpunkten der EEBUS-Kommunikation wie die Voraussetzungen für sicheren Datenschutz. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich.  Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

 

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oder Youtube: EEBUS Initiative

 

Pressekontakt für weitere Informationen und Bildmaterial:

Redaktionsbüro Stehle

Roland M. Stehle

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E-Mail: roland.stehle@t-online.de

 

EEBUS Initiative e.V.

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