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EEBUS und VHPready vereinbaren Kooperation

  • Die beiden Initiativen verkünden anlässlich der FLEXCON ihre enge Zusammenarbeit für die Vernetzung von Energieerzeugern, Verbrauchern und Netzen.
  • EEBUS und VHPready schaffen so gemeinsame Standards für die netzdienliche Kommunikation zwischen regenerativen Energieerzeugern und flexiblen Verbrauchern.

Köln/Berlin/Brüssel, 26.11.18

Der Energiemarkt befindet sich in einem rasanten Wandel. Er wird durch die zunehmende Vernetzung deutlich komplexer. Übergreifende Standards helfen, die steigende Komplexität zu beherrschen und die Kosten weiter zu reduzieren. Dafür braucht es ganzheitliche, intelligente Strukturen.

Weitreichende Kooperation der beiden Initiativen mit ergänzenden Arbeitsgebieten

Die EEBUS Initiative e.V. und das Industrieforum VHPready e.V. verkünden am heutigen Montag auf der FLEXCON in Brüssel ihre künftige Zusammenarbeit und das mögliche Zusammenwachsen der beiden Organisationen. Die Kooperation der beiden führenden Initiativen zur standardisierten Vernetzung von Energieerzeugung und Bedarf im Smart Grid und Smart Home bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung der Energiewende. Mit den Vernetzungslösungen von EEBUS und VHPready können dezentrale Energieerzeuger ihre Kapazitäten mit flexiblen Verbrauchern wie etwa Elektroautos oder Heizungsanalgen und mit dem Stromnetz direkt koordinieren.

Die von der EEBUS Initiative entwickelten Spezifikationen regeln die Kommunikation zwischen Erzeugungsanlagen, Verbrauchern und Speichern innerhalb von Gebäuden und am Übergabepunkt ins Verteilnetz. Der VHPready Standard (VHP – Virtual Heat and Power) definiert die Integration dezentraler Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher in ein virtuelles Kraftwerk auf Übertragungsnetz-Ebene für Monitoring und Steuerung. Die Zusammenarbeit der beiden Initiativen soll die Entwicklung eines umfassenden Marktes für die flexible und effiziente Nutzung regenerativer Energiequellen maßgeblich beschleunigen.

Partner schließen die Lücke zwischen Stromnetz und Verbrauchern

Dazu sagt Hanno Balzer, Vorsitzender des Vorstands des VHPready e.V.: „Der VHPready Standard 4.0 gewährleistet heute die hersteller- und betreiberübergreifende Integration von erneuerbaren Energien in ein virtuelles Kraftwerk. Durch die Zusammenarbeit mit EEBUS schließen wir eine Lücke in Richtung der relevanten Energieverbraucher auf Verteilnetzebene sowie im Bereich der Smart Home & Buildings und können so abgestimmte Konzepte statt Insellösungen bieten. Nur so können wir die Energiewende erfolgreich voranbringen. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“

„Durch die Kooperation schaffen wir ein breites, branchenübergreifendes Netzwerk starker Unternehmen, das die gesamte Kette von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken über E-Auto-Ladestationen und Wärmepumpen bis zu virtuellen Kraftwerken im Smart Grid abdeckt. Damit können wir die Vernetzung zwischen dem intelligenten Stromnetz und dem Smart Home & Building auf allen Ebenen beschreiben und standardisieren“, sagt Peter Kellendonk, Vorsitzender des Vorstands der EEBUS Initiative und betont: „Über die Grenzen von Ländern und Branchen hinweg lässt sich auf diese Weise die variable regenerative Energieerzeugung mit flexiblen Verbrauchern koordinieren. VHPready ergänzt unsere EEBUS-Spezifikationen dabei ideal im Bereich der dezentralen Erzeugung und der Verbindung ins Smart Grid.“

Die Initiative bündelt mit den EEBUS-Mitgliedern EnBW, EON und Innogy sowie dem VHPready-Initiator Vattenfall und 50 Hertz neben vielen System- und Geräteherstellern jetzt wichtige Partner der Energiewende gemeinsam hinter einer Vernetzungs-Strategie. Daneben setzen mit den Industrieverbänden BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), dem VDA (Verband der Automobilindustrie) sowie dem VDiK (Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller) auch die wichtigsten energierelevanten Branchen auf die Weltsprache für Energie im Internet of Things.

Über VHPready

Der VHPready Standard 4.0 gewährleistet die betreiberübergreifende Integration von erneuerbaren Energien in das virtuelle Kraftwerk.  Damit ermöglicht VHPready das digitale Monitoring und eine intelligente Steuerung von dezentralen, heterogenen Energieanlagen. Mehr Informationen unter: www.vhpready.de

Über EEBUS:

Die EEBUS Initiative e.V. entwickelt mit ihren 70 Mitgliedsfirmen und Verbänden eine gemeinsame „Sprache für Energie Internet of Things“. Diese offene, standardisierte Vernetzungsspezifikation erlaubt eine herstellerunabhängige Kommunikation zwischen smarten Energieverbrauchern, regenerativen Erzeugungsanlagen, Energiemanagern und dem Smart Grid.

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eQ-3 integriert EEBUS in Smart Home Systeme

  • Smart Home Marktführer eQ-3 gibt Zusammenarbeit mit der KEO GmbH für die EEBUS-Kommunikation in ihre Homematic Smart Home Systeme bekannt
  • Gemeinsame Integration des EEBUS-Standards in die Homematic IP Cloud
  • EEBUS Softwarelösung auch für OEM-Produkte verfügbar

Köln/Leer, 31.08.2018

Energiethemen gewinnen im Haushalt eine immer größere Relevanz. Gerade im Smart Home spielt die Balance aus Komfort und Energieeffizienz eine bedeutende Rolle. In Zeiten des „Internet of Things“ werden immer mehr Großgeräte wie Heizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen, Waschmaschinen und KFZ-Ladesäulen mit dem Internet verbunden. Für die Interaktion dieser energierelevanten Geräte hat sich die EEBUS-Kommunikation als führender Standard mit einer breiten Unterstützung der Industrie etabliert. Mit der Integration von Homematic IP und dem EEBUS lassen sich auch weitere Geräte im Smart Home in die Optimierung der Energienutzung einbinden.

Ein Beispiel dafür ist die Abstimmung des Energiebedarfs von Heizungsthermostaten in einzelnen Räumen mit einer zentralen Wärmepumpe – auch etwa unter Berücksichtigung der optimalen Eigennutzung von PV-Strom vom eigenen Dach im Zusammenspiel mit einem Batteriespeichersystem.

eQ-3 integriert EEBUS Softwareplattform in CCU3 und Homematic IP

Der Smart Home Marktführer eQ-3 und das EEBUS Gründungsmitglied KEO GmbH haben bereits auf EEBUS Plugfest Veranstaltungen die Integration von Homematic und Homematic IP in den EEBUS Standard vorgestellt. Dafür wurde in einem Praxisbeispiel die raumbasierte Heizungsregelung auf Basis einer Standard Softwareplattform von KEO in den EEBUS Kommunikationsstandard eingebunden. Die KEO GmbH und eQ-3 geben nun anlässlich der IFA 2018 die Erweiterung ihrer Zusammenarbeit bekannt.

Die EEBUS-Plattform steht ab sofort auch für OEM-Kunden als Lösungsbaustein zur Verfügung. Im Rahmen der Kooperation wird KEO Homematic IP Systemintegrationspartner. Die gemeinsamen Lösungen können sowohl mit der neuen Smart Home Zentrale CCU3 von Homematic als auch auf anderen Linux Plattformen von OEM-Anbietern eingesetzt werden.

Außerdem arbeiten eQ-3 und KEO zusammen, um eine Unterstützung der EEBUS-Kommunikation in zentral betriebenen Cloud-Anwendungen zu ermöglichen, in Ergänzung zu den derzeit noch verbreiteten, lokal betriebenen embedded Linux-Plattformen. Die Partner betrachten die Homematic IP Cloud mit ihrem besonders preisgünstigen Homematic IP Access Point als wesentlichen Lösungsbaustein und arbeiten dafür gemeinsam an einer EEBUS-Integration für diese Plattform.

Effizienzgewinn dank Kommunikation zwischen Heizung und Smart Home

Dank der Integration können beispielsweise Wärmeerzeuger wie Gas-Brennwertthermen oder Wärmepumpen künftig direkt über die eQ-3 Cloudplattform angesprochen werden. Außerdem lassen sich Homematic Geräte wie Heizkörperstellventile oder Raumsensoren per EEBUS in Energiemanagement-Systeme einbinden.

Smart Home Funktionen und Automatisierungen lassen sich so direkt mit Daten und Befehlen der Wärmeerzeuger kombinieren. So kann einerseits die Wärmequelle abgeschaltet werden, wenn kein Raum mehr Wärme benötigt oder wenn ein Lüften im gesamten Haus erkannt wird. Andererseits kann die Abnahme der Wärme für unterschiedliche Räume bei einer Fußbodenheizung so geregelt werden, dass eine Wärmepumpe möglichst gleichmäßig und dauerhaft und damit besonders effizient arbeitet.

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Größte europäische EEBUS Umsetzung mit über 240 Wohnhäusern in den Niederlanden

  • EU-Leuchtturm-Projekt „REnnovates“ als Vorbild für effiziente Plusenergie-Renovierung in ganz Europa
  • EEBUS ermöglicht herstellerübergreifendes Energiemanagement und bietet damit die Basis für Smart Grid Anbindung
  • Vernetzung aller energie-relevanten Systeme ermöglicht eine optimale Nutzung selbst erzeugten Solarstroms im Haus und verbindet Haushalte zu „Smart Neighbourhoods“

Köln/Utrecht, 15.08.2018

Im Rahmen des Projektes „REnnovates“ hat das größte niederländische Bauunternehmen, die Royal BAM Group, mit einem Konsortium aus neun Partnerunternehmen über 240 Einfamilien-Reihenhäuser zunächst energetisch saniert und anschließend mit einem intelligenten Energiemanagement ausgestattet. Auf diese Weise entstand in dem Förderprojekt im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ ein energetisches Modernisierungskonzept für die europäischen Massenmärkte.

Rennovates Aufbau Grafik

Die Grafik zeigt systemtisch standardisierte Renovierung der Wohneinheiten mit vorgefertigten Dämmmkomponenten für die Fassaden, Dachbelägen mit integrierten PV-Zellen sowie dem zentralen Energiemodul. Bild: Royal BAM Group nv

Neben der Erneuerung und Dämmung der Fassade wurde jede Wohneinheit mit einer Photovoltaik-Anlage sowie mit einem innovativen Energiemodul ausgestattet. Das Energiemodul bündelt alle energie-relevanten Geräte wie Photovoltaik-Wechselrichter, Batteriespeichersystem und Wärmepumpenheizung und elektrifiziert so die Haustechnik. Für die intelligente Vernetzung der Geräte kommt die standardisierte EEBUS-Kommunikation zum Einsatz.

EEBUS verbindet Photovoltaik, Haustechnik und Smart Grid

Die neu installierte Technik ermöglicht eine effiziente Nutzung der lokal erzeugten Energie. Außerdem lassen sich alle Häuser im Rahmen von „Smart Neighbourhoods“ und „Smart Micro Grids“ als aktive Verbraucher und Energiespeicher im lokalen Stromnetz einsetzen, etwa um Lastspitzen abzufedern.

Möglich wird dies durch die Vernetzung aller Komponenten des Energiemoduls über EEBUS. Als die „Weltsprache für Energie im Internet of Things“ sorgt EEBUS dafür, dass alle beteiligten Systeme miteinander kommunizieren und so ihr Angebot und ihren Bedarf an Energie über einen Energiemanager abstimmen. Im Rahmen des REnnovates Projekts entwickelte das EEBUS Mitgliedsunternehmen KEO GmbH hierfür die passenden Software-Schnittstellen, welche eine herstellerübergreifende Steuerung der eingesetzten Photovoltaik-Wechselrichter, Batteriespeichersysteme, Wärmepumpen, Warmwasserspeicher und der vernetzten Hausgeräte ermöglicht. Auch die neu installierten, intelligenten Stromzähler sind in die Kommunikation eingebunden und schaffen so die Basis für ein intelligentes Last- und Netzmanagement auf Quartiersebene. Zusätzlich informiert eine anschauliche Visualisierung über alle Energieflüsse und lässt die Bewohner aktiv an der Energieoptimierung teilhaben.

Industrieller Ansatz für eine effektive Sanierung

REnnovates zeichnet sich besonders durch den systematischen und industriellen Ansatz der Modernisierung aus, mit dem jedes einzelne Haus innerhalb von nur acht Tagen renoviert wurde. Dafür entwickelten die Konsortiums-Partner gemeinsam ein modulares System aus einer vorgefertigten Gebäudehülle sowie Dachauflagen mit integrierten Photovoltaik-Modulen zur eigenen Stromerzeugung. Damit lassen sich bereits 60 Prozent des Energiebedarfs einsparen. Zusätzlich optimiert das innovative Energiemodul mit allen per EEBUS vernetzten Komponenten der Haustechnik den Energieverbrauch der Bewohner vor Ort.

Für Dennis van Goch, Innovation Manager Construction & Technique und technischer Koordinator des Projektes, ist REnnovates das erste Geschäftsmodell, das die Energiewende für alle Beteiligten bezahlbar umsetzt. Die Kooperation innerhalb des Konsortiums war für van Goch der Schlüssel zum Erfolg: „So lange die unterschiedlichen Branchen nicht kooperieren, lösen wir die Probleme der Energiewende, wie den notwendigen Wandel zu einer voll elektrischen Energieversorgung, nicht. Netzwerk-Administratoren, Bauunternehmen, Forschungsinstitute, Regierungen und Investoren müssen sich zusammensetzen und ihr Wissen teilen, um die smarten Wohnquartiere der Zukunft gemeinsam zu entwickeln“, kommentiert van Goch den Entstehungsprozess.

Erstes Projekt abgeschlossen, weitere folgen

Danach: Neue Vorher- und Rückfassade mit Dämmschicht und neuen Fenstern, Komplette Dachauflage mit Dämmschicht und integrierten PV-Modulen. Renovierung in weniger als 10 Tagen durch Vorgefertigte Module. (Foto: Royal BAM Group nv)

Rennovates vorher

Vorher: Reihenhäuser im energetischen und technischen Standard der 50er, 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts mit kaum Dämmung und Einzelverglasungen. (Foto: Royal BAM Group nv)

Am 28. August 2018 wird das Konsortium um die Royal BAM das REnnovates Projekt mit über 240 erfolgreich sanierten Einheiten in den Niederlanden abschließen, um es anschließend in mehrere europäische Märkte zu übertragen. Im Rahmen eines Abschlussevents in Utrecht zeigen die beteiligten Projektpartner in Vorträgen, Workshops und einer Ausstellung ihre Lösungen rund um das innovative Modernisierungskonzept und bieten eine gute Gelegenheit zum Austausch zwischen den verschiedenen Branchen. Erwartet wird hochrangiger Besuch aus der Politik, wie etwa Eric Wiebes, der niederländische Minister für Wirtschaft und Klima, Bart Tommelein, der stellvertretende Ministerpräsident und Energieminister der belgischen Region Flandern sowie Repräsentanten der Europäischen Kommission.

Ebenfalls vor Ort ist die EEBUS Live Demo, die das vernetzte Energiemanagement mit serienreifen Produkten vieler Hersteller aus den Bereichen Heizungstechnik, erneuerbare Energien, E-Mobilität, Elektro-Hausgeräte und Smart Grid praxisnah zeigt. Eine Erweiterung des REnnovates Konzept kann daher schon heute flexibel gestaltet werden.

„In REnnovates sind verschiedene Hersteller von unterschiedlichen Geräten und Technologien involviert, wobei jeder seine eigene Sprache spricht. Nur eine standardisierte Kommunikation wie EEBUS ermöglicht bestmögliche Konnektivität und Interoperabilität“, erläutert Marc Eulen, Executive Manger der KEO GmbH und unterstreicht: „Mit der Umsetzung des EEBUS Standards im REnnovates Projekt ist es uns gelungen, das große Potential und den Mehrwert von EEBUS zu demonstrieren. Die erfolgreiche Implementierung ist ein großer Schritt für den praktischen Erfolg von EEBUS als globale Sprache für Energie wie auch für die Zukunft von Smart Neighbourhoodsund Smart Grids.“

„Die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen und Sektoren mit EEBUS ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für REnnovates“, bestätigt Dennis van Goch. „Durch den offenen Standard der EEBUS Kommunikation müssen wir uns auf keine bestimmten Systeme oder Hersteller festlegen. So können wir jetzt und künftig für jedes Projekt und in jedem Markt die optimalen Komponenten einsetzen.“

REnnovates ist erst der Anfang der systematischen und effizienten Sanierung von Altbauten und birgt auch für Neubauten in ganz Europa ein großes Potential. Weitere Projekte mit vernetztem Energiemanagement und EEBUS sind etwa in den Benelux-Ländern, Deutschland und Spanien geplant.

 

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Anmeldelink zum REnnovates Abschlussevent

Weitere Informationen und ein anschauliches Video über das Projekt finden Sie unter https://rennovates.eu

Bildmaterial finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.dropbox.com/s/45lmyg7b1d83y77/Bildmaterial_Rennovates.zip?dl=0
(Bildquelle: Royal BAM Group nv)

Über EEBUS: Die EEBUS Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit 70 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen der vernetzten Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.

Folgen Sie EEBUS auf Twitter: @EEBUS_ORG;

Abonnieren Sie EEBUS auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/eebus

oder Youtube: EEBUS Initiative

Über Royal BAM: Die Royal BAM Group nv ist das größte Bauunternehmen der Niederlande mit insgesamt 21.000 Mitarbeitern und europäischen Tochtergesellschaften in Belgien, dem Vereinigten Königreich, Irland und Deutschland. In ihrem strategischen Programm „building the present, creating the future“ hat das Unternehmen seine Vision definiert: Bis 2020 soll die Royal BAM Group eines der führenden europäischen Unternehmen für nachhaltige und innovative Bauprojekte werden. Zur Philosophie der Royal BAM Group gehört, nachhaltige Werte für ihre Kunden zu schaffen und in enger, dauerhafter Zusammenarbeit mit ihnen herausragende und innovative Ergebnisse in Entwicklung, Unterhalt und der Erweiterung von Gebäuden aller Art zu erzielen. www.bam.com

Über KEO: Die KEO GmbH ist ein Spin-off Unternehmen der Kellendonk Group. An zwei Standorten in Köln und Gladbeck arbeiten rund 17 Experten an Software-Lösungen für eine vernetze, interoperable und herstellerunabhängige Energiewelt. Zu den Produkten der KEO gehören das EEBUS Framework mit mehreren Software-Schnittstellen. Darüber hinaus bietet KEO seinen Kunden aus den Branchen Automobil, Heizung, Elektro-Hausgeräte und erneuerbare Energien EEBUS Implementierungen als Engineering Services an. Das Unternehmen hat mit Lösungen auf Basis der EEBUS Kommunikation bereits erfolgreich an verschiedenen Forschungsprojekten wie Econnect und 3Connect des BMWi auf nationaler sowie an H2020_REnnovates auf europäischer Ebene teilgenommen. www.keo-connectivity.de

EEBUS-Demonstration mit weißer Ware beim europäischen Herstellerverband CECED in Brüssel

EEBUS und Energy@home geben Hausgeräten eine gemeinsame Sprache für das Energiemanagement

  • EEBUS und Energy@home haben die offene Sprache entwickelt, in der Hausgeräte und andere vernetzte Systeme im Haus über effizienten Energieeinsatz sprechen.
  • Praktische Demonstration von BSH, Miele und Whirlpool im Rahmen der European Sustainable Energy Week 2017 beim Europäischen Komitee der Hausgerätehersteller (CECED)
  • Vernetzte Hausgeräte und EEBUS als gemeinsame Sprache für Energieanwendungen stehen auch bei den gfu Insights & Trends am 11. Juli in Berlin im Fokus.

Köln/Brüssel, 26.06.17

Smarte, mit dem Internet verbundene Hausgeräte verbreiten sich und bringen immer mehr vernetzte Anwendungen in unseren Alltag. Doch lässt sich sicherstellen, dass die Vernetzung nicht immer komplexere Systeme, sondern möglichst einfache, effiziente Lösungen schafft? Die Antwort auf diese wichtige Frage gaben EEBUS, Energy@home und führende europäische Hausgerätehersteller während der „Sustainable Energy Week 2017“ in Brüssel: Haushaltsgeräte, die in der selben Sprache kommunizieren wie Energiemanager und Smart Home-Systeme, bieten Verbrauchern die Vorzüge einer übergreifenden Plattform für den effizienten Einsatz von Energie im Haushalt.

EEBUS und Energy@Home: Gemeinsame Sprache für vernetzte Geräte

Die EEBUS Initiative und Energy@home sind zwei führende europäische Non-Profit Organisationen, die mit ihren Mitgliedsfirmen übergreifende Kommunikationsstandards für den effizienten Einsatz von Energie im Smart Home und Internet of Things (IoT) voran treiben. Während der European Utility Week 2014 verkündeten die Organisationen eine Kooperation, um eine gemeinsame, offene Sprache für die Interoperabilität aller für den Energieeinsatz relevanten vernetzten Anlagen und Geräte im Haus zu entwickeln. Das erfolgreiche Ergebnis dieser Kooperation stellten die beteiligten Organisationen zur European Sustainable Energy Week 2017 in Brüssel vor.

In einer praktischen Demonstration in den Räumen des Europäischen Komitees der Hausgerätehersteller (CECED) ist zu sehen, wie mehrere Haushaltsgeräte führender Hersteller wie BSH, Miele und Whirlpool über das Heimnetzwerk mit einem Energiemanager zusammenarbeiten. Praktische Anwendungen, die dank der Interoperabilität der Geräte die Energieeffizienz im Haus oder im Zusammenspiel mit einem Smart Grid optimieren, stehen dabei dabei im Mittelpunkt. Für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten und dem Energiemanager kommt die übergreifende, plattformneutrale Sprache SPINE zum Einsatz (Smart Premises Interoperable Neutral message Exchange), die gemeinsam von EEBUS und Energy@home für die Kommunikation zwischen vernetzten Geräten entwickelt wurde. SPINE basiert auf dem europäischen „Smart Appliances REFerence“ Modell (SAREF), das von der EU Kommission beauftragt und für die Interoperabilität vernetzter Geräte entwickelt wurde.

Die Demonstration zeigt, wie sich unterschiedliche Kommunikationsstandards im Bereich der Energieeffizienz und der Heimautomatisierung in der Praxis harmonieren lassen und ist so ein wichtiger Schritt weg vom Denken in einzelnen Branchen – wie etwa Haushaltsgeräte auf der Einen und Elektromobilität, Photovoltaik oder Smart Grids auf der anderen Seite.

Ein Meilenstein auf dem Weg in das Heim der Zukunft

“Unsere Demonstration ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem wirklich vernetzten Heim“, sagt Marco Signa, der Direktor von Energy@home. “In der Vergangenheit mussten wir zu oft mit ansehen, wie sich sinnvolle und wichtige Technologien wegen zu kleinteiliger Standard-Ansätze nur langsam entwickelten. Die Verpflichtung einer gesamten Industrie auf gemeinsame Standards kann dagegen etwas bewegen. Die aktuelle Präsentation ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Heim der Zukunft, in dem unterschiedliche Technologien nahtlos zusammenarbeiten und so unser komplexes, modernes Leben einfacher und umweltfreundlicher gestalten.“”

EEBUS-Geschäftsführer Josef Baumeister ergänzt: “SPINE, unsere gemeinsame Sprache für Energie im Smart Home und im IoT, lässt sich über viele verschiedene Kommunikationsprotokolle übertragen. Sie sorgt so dafür, dass vernetzte Geräte und Anlagen unterschiedlicher Hersteller und Branchen mit allen Energiemanagern, mit Smart Home-Systemen wie auch untereinander kommunizieren können. Wenn alle vernetzten Geräte im Haus auf diese Weise Informationen austauschen, dann lässt sich der Einsatz von Energie tatsächlich wirkungsvoll optimieren – etwa indem die besten Energietarife genutzt oder elektrische Verbraucher bei maximaler Produktion erneuerbarer Energie gezielt aktiviert werden. Diese Anwendungen werden mit der Entwicklung intelligenter Stromnetze und dem Wachstum von Photovoltaikanlagen zur Versorgung des eigenen Hauses immer wichtiger.”

Die Hausgeräteindustrie ist bereit für das Smart Home der Zukunft

Paolo Falcioni, Generaldirektor des Europäischen Komitees der Hausgerätehersteller (CECED), sagt: “Smarte Hausgeräte werden der nächste große Trend unserer Branche. Tatsächlich ist dieser Trend bereits da. Die Art, wie vernetzte Hausgeräte kommunizieren – mit dem Nutzer wie auch untereinander – ist entscheidend für das Wachstum des Smart Home. Dank der Arbeit der EEBUS Initiative und Energy@home gibt die europäische Hausgeräteindustrie heute ein starkes Signal: Wir wollen und wir können das Smart Home-Wachstum anführen. Wir bieten dafür neue, praktikable Lösungen, offen für viele Gerätetypen und Technologien – auch über die Hausgerätebranche hinaus. Wir bieten damit Lösungen für die Kernfragen zur Interoperabilität und Energieeffizienz, wie sie derzeit auch bei der EU auf dem Tisch liegen.“

Die zur European Sustainable Energy Week 2017 eröffnete Präsentation steht im CECED Büro in Brüssel bis zur European Utility Week im Oktober 2017 zur Besichtigung bereit. Terminvereinbarungen sind über die CECED-Pressestelle möglich: Tristan Macdonald, Tel: +32 (0)2 738 78 19 E-Mail: tristan.macdonald@ceced.eu

Vernetzung im Haus wird auch ein wichtiger Trend der IFA

Auch auf der diesjährigen IFA Anfang September in Berlin wird die Vernetzung sowie die Energieeffizienz von Hausgeräten eine wichtige Rolle spielen. Bei der vorab stattfindenden Branchenveranstaltung gfu Insights & Trends am 11. Juli 2017 in Berlin wird EEBUS als übergreifende „Sprache für Energy Use Cases“ für Haugeräte, Smart Home-Systeme und andere vernetzte Anlagen im Haus in einem Vortrag vorgestellt. gfu Insights & Trends ist ein Veranstaltungsformat des IFA-Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH, bei dem hochrangige Vertreter der Consumer & Home Electronics sowie verwandter Branchen und Arbeitsfelder Einblick in aktuelle Themen geben und Szenarien für künftige Entwicklungen skizzieren. Die Veranstaltung erreicht rund 300 Teilnehmer aus den Medien und Industrie und wird von der TV-Moderatorin Judith Rakers moderiert.

Anmeldungen zu gfu Insights & Trends nimmt Roland M. Stehle gern entgegen (Kontakt siehe unten).

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Fotos:

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In einer praktischen Vorführung beim Europäischen Komitee der Hausgerätehersteller (CEDED) in Brüssel kommunizieren Wasch- und Spülmaschinen von Herstellern wie BSH, Miele und Whirlpool über das von EEBUS und Energy@home entwickelte SPINE Kommunikationsprotokoll untereinander und mit einem Energiemanager.

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EEBUS Geschäftsführer Joseph Baumeister führt vor, welche Daten die Geräte mit dem Energiemanager austauschen und wie sich der Einsatz von Energie im Haus dank der Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten optimieren lässt.

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Die Kommunikation zwischen den Geräten wurde für die Demonstration so aufbereitet, dass alle Nachrichten und Statusmeldungen der beteiligten Geräte auf einem Tablet-PC  sichtbar sind.

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Über EEBUS:
Der EEBus Initiative e.V. ist ein unabhängiger Verein mit über 60 Mitgliedern – überwiegend führende europäische Hersteller aus den Bereichen Smart Home, vernetzte Haustechnik, Elektromobilität und Energie. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein den offenen EEBUS-Standard – die Weltsprache der Energie im Internet der Dinge. Mit ihr können Geräte und Systeme herstellerunabhängig über den effizienten Einsatz von Energie miteinander kommunizieren. Alle erarbeiteten Spezifikationen werden international standardisiert und sind frei zugänglich. Weitere Informationen und eine aktuelle Mitgliederliste finden Sie unter www.eebus.org.
Über CECED
CECED repäsentiert die Hausgeräteindustrie in Europa. Direkte Mitglieder des Branchenverbands sind Arçelik, Ariston Thermo Group, BSH Hausgeräte GmbH, Candy Group, Daikin, De’Longhi, Dyson, AB Electrolux, Gorenje, Groupe Atlantic, LG Electronics, Liebherr Hausgeräte, Miele & Cie. KG, Panasonic, Philips, Samsung, Groupe SEB, Vestel, Vorwerk and Whirlpool. CECED hat Partnerorganisationen in vielen europäischen Ländern, in Deutschland vertritt der Zentralverband der Elektroindustrie ZVEI die Interessen von CECED. Für mehr Informationen siehe www.ceced.eu, CECED auf Twitter: @CECED_Europe
Über Energy@home
Energy@home ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Wohle der Umwelt zum Ziel gesetzt hat, Technologien und Dienste für einen effizienten Energieeinsatz im Haus auf Basis der Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Geräte zu entwickeln. Energy@home verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der das Haus als Ökosystem vernetzter und interagierender Geräte und Systeme sieht. Diese stimmen sich untereinander ab, optimieren so den Energieverbrauch als Ganzes und bieten dem Nutzer eine komfortable und sparsame Haustechnik. Weitere Informationen siehe www.energy-home.it

Pressekontakt für weitere Informationen und Bildmaterial:

Redaktionsbüro Stehle
Roland M. Stehle
Tel.: +49 (0) 911 3777 900
E-Mail: roland.stehle@t-online.de

EEBUS Initiative e.V.
Peter Kellendonk
kellendonk@eebus.org